Absofort können 2 weitere bunte Motive in meinem neuen Postershop bestellt werden!
Neue Postermotive auf www.bunte-poster.martina-weise.de erhältlich!
Angedachte Sparmaßnahmen (22. 02. 2010)
Kaum wird eine Kürzung im Freizeitbereich angedacht, in diesem Fall die Nichtöffnung des Leobades, regt sich Widerstand und Protest in der Bürgerschaft und es werden Unterschriften gegen diese eventuelle Sparmaßnahme gesammelt.
Warum soll eigentlich eine Stadt die Freizeitgestaltung ihrer Bewohner subventionieren? Das Angebot der VHS, der Jugendmusikschule, der städtischen Bücherei, der Besuch der Museen,der Galerien, des Hallenbades und des Leobades sollen so günstig sein, dass sie den eigenen, privaten Etat wenig belastet. Die Selbstverständlichkeit, mit der diese Angebote angenommen werden, zeugt von großem Egoismus und ist nicht mehr zeitgemäß.
Die Stadt Leonberg steckt in so großen finanziellen Schwierigkeiten, dass jede Möglichkeit, Kosten einzusparen, dringend erforderlich ist. Dies darf natürlich nicht die Schulen und Kindergärten und Kindertagesstätten betreffen. Aber Streichungen im Freizeitbereich müssen nicht nur erlaubt sein, sondern sind zwingend erforderlich. Es wäre schön, wenn der Leonberger Bürger soviel Verantwortung besitzt und solche notwendigen Sparmaßnahmen akzeptiert.
Eröffnung des Postershops bunte-Poster.martina-Weise.de
Am 16.Februar 2010 wurde ein neuer Postershop eröffnet. Eine Welt voll bunter Motive für Groß und Klein erwartet Sie!
Neuer Shop auf Spreadshirt.de eröffnet!
Leonberger Pferdemarkt. (09. 02. 2010)
Es ist 8.30 Uhr. Am unteren Marktplatz müssen Kleinpferde ihre warmen Transporter verlassen, um sich bei 0ºC von erwartungsvollen Zuschauern bewundern zu lassen. Ihr Atem dampft in der kalten Morgenluft. Auf ihren Rücken ausgebreitete Decken sollen ihnen etwas Wärme spenden. Weiter oben auf dem Marktplatz haben Trakehner, Friesenpferde, Haflinger und andere Pferde bereits ihre zugewiesenen Plätze eingenommen. Einige von ihnen nagen an den Abgrenzungen, die aus frisch geschlagenen Tannenstämmen „gezimmert“ wurden. Andere nehmen Möhren, die ihnen von Passanten hingestreckt werden dankend entgegen. Pferdehändler und -wirte nutzen diese Gelegenheit, um Fachgespräche zu führen oder um sich über die Konkurrenz zu informieren. Um 9.00 Uhr beginnt die Prämierung der Pferde. Die Zuschauer verfolgen sie konzentriert und ruhig. Alle vorgeführten Tiere wurden mit der Note eins oder zwei beurteilt. Die guten Bewertungen werden mit verhaltenem Beifall belohnt. Für mich ist es ein unangenehmes Gefühl, dass ein Tier wie ein Industrieprodukt begutachtet wird. Ab 9.30 Uhr strömen zahlreiche Besucher auf den Marktplatz. Hundegebell, Kindergeschrei und schrilles Lachen erfüllt den Marktplatz. Jetzt ist es Zeit für mich, zu gehen.
Leonberg ist pleite. (02. 02. 2010)
Am Dienstag, den 27. Januar 2010 beschrieb Dr.Vonderheid die miserable Haushaltslage der Stadt Leonberg. Er stellte einen Haushaltsplanentwuf vor, der eine Lücke von ungefähr 5 Millionen Euro aufweist. Den genauen Wortlaut des Vortrages können Sie auf www.leonberg.de lesen. Mich interessierte nicht nur die von Dr. Vonderheid gehaltene Rede, sondern auch die vielen kleinen Begebenheiten, die sich während so einer Gemeinderatssitzung abspielten. Es waren erstaunlich viele Zuhörer anwesend. Nicht alle Besucher konnten lautlos den Worten des Finanzbürgermeisters folgen. Einige mussten seine Ausführungen kommentieren. Der kleine Hunger wurde mit Nahrungsmitteln, die aus laut raschelnden Behältnissen geangelt wurden, gestillt. Für manchen Gemeinderat schien der Haushaltsplanentwuf nicht allzu spannend zu sein. Bei einigen von ihnen senkten sich die Augenlider und der Kopf verdächtig nach unten. Andere spielten mit ihrem Kugelschreiber oder unterhielten sich mit ihrem Nachbarn. Als Dr. Vonderheid seinen Vortrag beendete, ging ein merklicher „Ruck“ durch die Reihen der Besucher und der Gemeinderäte. Herr Oberbürgermeister Schuler stellte die nächsten Themen vor. Zwei (Vermarktung von städtischen Gewerbe- und Wohnbaugrundstücken / Genehmigung für die Instandhaltungskosten für die Freibadsaison 2010) wurden gleich auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Ausführlich und intensiv wurde über die Fortschreibung des Aktionsplans zur Luftreinhaltung für Stuttgart diskutiert. Leider waren sich alle einig, dass das Ramtel nicht von dem LKW-Durchfahrverbot Stuttgarts profitieren soll. Wie gewohnt gerieten Herr Stolle (SPD) und Herr Dr. Murschel aneinander. Die Leonberger Kreiszeitung berichtete ausführlich über dieses Wortgefecht. Diese Gemeinderatssitzung ließ erkennen, dass der Stadt Leonberg ein Jahr mit fast unlösbaren Problemen bevorsteht.
Stadtumbau Leonberg Mitte (21.01.2010)
Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete Herr Oberbürgermeister Schuler in der Steinturnhalle den Informationsabend über den Stadtumbau Leonberg Mitte. Anwesend waren noch Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes Leonberg, eine Vertreterin der Architektenbüros Behnisch, Vertreter der Verkehrsplanung und Herr Issim Stellvertreter von Herrn Häussler. Frau Horn erläuterte die geplante Bebauung der Wüstenrotgebietes: Der Ausblick zur Altstadt soll frei bleiben. Das geplante Wohngebiet soll aus einzelnen kleineren Wohneinheiten bestehen, die in eine grüne „Parklandschaft“ eingebettet sind. Viel Grünfläche und ein kleiner See sollen angelegt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird in dieses Areal kein Kino kommen. Dafür ist eine immens große Laden- bzw. Verkaufsfläche und Gastronomiefläche geplant. Der Handel benötigt Kunden. Sie kommen natürlich mit Pkw’s. Das heißt, dass wir mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen können. Anstatt den Verkehr aus der Stadt zu verbannen, wird er hereingeholt. Die Frage, wie weit dies dem Bürger zu zumuten ist, wird erst gar nicht gestellt. Es keine Entlastung der Grabenstraße, der Eltinger oder der Rutesheimer Straße ist geplant. Die Lebensqualität in Leonberg wird auf diese Weise nicht erhöht sondern gesenkt.
Zu dem LKZ-Artikel“ Lastwagen dürfen weiter durch das Ramtel fahren (22.01.2010)
Wieder einmal entscheidet sich die Stadtverwaltung Leonberg gegen das Ramtel. Das Regierungspräsidium macht das Angebot, das Ramtel unter den Geltungsbereich des Stuttgarter Lkw-Durchfahrverbots zu stellen und Frau Baubürgermeisterin Horn lehnt dies ab. In regelmäßigen Abständen wurde der Stadtverwaltung gemeldet, dass die Neue Ramtel Straße seit der MAUT-Einführung von vielen Lkws als Schleichweg benutzt wird. Sie ist in den letzten Jahren auch mehrfach daraufhin gewiesen worden, dass der zugenommene LKW-Verkehr für die an der Neuen Ramtelstraße wohnenden Bürger unzumutbar geworden ist. Weiterhin wurde sie darüber informiert, dass viele ausländische Lkws durch überlaute Motoren und einen starken Abgasausstoß auffallen. Aber dies scheint der Leonberger Stadtverwaltung vollkommen gleichgültig zu sein. Im Gegenteil: sie entscheidet sich gegen das Wohl der Bürger. Die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel fordert Frau Baubürgermeisterin Horn auf, diese Entscheidung zu revidieren und sich ausnahmsweise auch für die Belange der betroffenen Bürger einzusetzen.
Winter in Leonberg (18.01.2010)
Der Winter in Leonberg könnte so schön sein, wenn Bürger und Stadt sich die Mühe machen würden, die Fußgängerwege ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereiches von Schnee und Eis zu befreien bzw. befreien zu lassen. Aber beide Seiten scheinen sich ihrer Pflicht oder auch Verantwortung nicht bewusst zu sein. Morgens sind viele Bürgersteige schlecht geräumt oder spiegelglatt. Das Gleiche gilt für die Wege im Stadtpark. Neben- und Stichstraßen werden grundsätzlich nicht geräumt. Wie die Anwohner dort zurecht kommen, scheint wohl uninteressant zu sein. Wie wäre es, wenn die Stadtverwaltung ihre Räumwagen und-geräte nicht streng nach einem Einsatz sondern auch auf Wunsch ihrer Bürger einsetzt? Soviel Flexibilität sollte möglich sein. Mit diesem Dienst am Bürger kann sie im Ramtel anfangen.
Neujahrsempfang im Pro Seniore im Ramtel. (10.01.2010)
Am Sonntag, den 10.Januar 2010 lud die Leiterin des Pro Seniore im Ramtel, Frau Viellieber, zu einem Neujahrsempfang ein. Alle Tische des Konferenzsaales waren festlich geschmückt. Das Kuchenbuffet bog sich unter der Last der zahlreichen Torten. Dass eine in der Zeitung angekündigte Sängerin kurzfristig abgesagte, fiel bei dem abwechslungsreichen Programm gar nicht auf. Mit warmherzigen Worten blickte Frau Viellieber auf das Jahr 2009 zurück. Die Neugestaltung des Bereiches, in dem demenzkranke Heimbewohner wohnen, ist ein großer Gewinn. Teilweise wurden die Wände von der Künstlerin, Frau Morlock, mit Motiven aus der Altstadt Leonberg bemalt. So steht man vor der“Löwenapotheke“, einem Schusterladen oder dem Marktbrunnen. Unterbrochen wird dieses Stadtpanorama von Ruhezonen, die mit schönen alten Möbeln ausgestattet sind. Während ihrer Ansprache huschten „gute Geister“ des Hauses von Tisch zu Tisch und drückten jedem Heimbewohner und jedem Gast ein prickelndes Glas Sekt in die Hand. Gemeinsam stießen wir am Ende der Ansprache auf das noch kaum begonnene Jahr 2010 an. Mit leckeren Torten und Kaffee konnte man sich für den nächsten Programmpunkt stärken. Mitarbeiter des Pro Senoire sorgten für musikalische Unterhaltung. Sie spielten altbekannte Lieder und luden alle anwesenden zum Mitsingen ein. Man konnte an diesem Nachmittag so richtig mit erleben, mit welchem enormen Engagement und Einfühlungsvermögen Frau Viellieber und ihr Team das Pro Senoire im Ramtel führen.




