Am 18. Mai fand um 19.00 Uhr eine Gemeinderatssitzung im Neuen Rathaus statt.Das normale Procedere dieser Veranstaltung wurde mit ein paar, so finde ich, recht seltsamem „Einlagen“ bereichert:
Der Versuch des Herrn Oberbürgermeister Schuler, die Sitzung pünktlich zu eröffnen, wurde von vielen Gemeinderäten ignoriert. Sie unterhielten sich angeregt weiter.
Auch gibt es immer ein paar Gemeinderäte, die zu spät kommen und in die angefangene Sitzung mit ihrem Auftreten Unruhe bringen.
Der Unmut über eine von der Verwaltung erstellte Unterlage veranlasste einen Gemeinderat diese zu zerknüllen und mit der Bemerkung, man solle sie während der Pfingstfeiertage mit Hilfe von Fachleuten noch einmal bearbeiten, weit hinter sich zu werfen. Ein anderes Mitglied des Gemeinderates plauderte im Eifer des Gefechts Informationen aus der Nicht-Öffentlichen-Sitzung aus und zu guter Letzt wurde die Sitzung für gute zehn Minuten unterbrochen, um noch einmal untereinander über eine Sachlage zu diskutieren. Bis jetzt war ich der Meinung, dass diese Art der Diskussionen in den Nicht-Öffentlichen-Sitzungen geführt werden.
Nach dieser Pause ging es dann erstaunlicher Weise zügig weiter.
An diesem Abend stellte ich mir unwillkürlich die Frage, ob dies eine ernst zunehmende Sitzung war oder nur eine Alibi-Veranstaltung für den Bürger. Frei nach dem Motto: Verhandelt wird ungestört hinter verschlossenen Türen und einmal im Monat machen wir eine „Schau-Sitzung.“ Auf diese Art werden Sie, meine Damen und Herren des Gemeinderates, das Vertrauen in Ihre Arbeit bei den Bürgern nicht stärken. Sollte dies der Versuch sein, uns interessierte Besucher aus den öffentlichen Sitzungen zu vergraulen, ist er fehlgeschlagen.
Am 17. Mai hatten alle Galerien und Ateliers, Stadtkirche, Stadtmuseum und andere Einrichtungen ihre Türen ab 19.00 Uhr unter dem Motto, Lange Kunstnacht, geöffnet. Ich nutzte, wie viele andere Besucher, die Gelegenheit, mich über das Schaffen der hier wohnenden Künstler zu informieren. Die Möglichkeit von einer Ausstellung zur anderen zu schlendern, war ganz interessant, aber nicht sonderlich aufregend. Die Kunst, die dort präsentiert wurde, war mir auch zu einseitig.
Diese „ Lange Kunstnacht“ war eine reine Werbeveranstaltung für die hier arbeitenden Künstler, die wie mir scheint, keinen rechten Bezug zur Stadt Leonberg haben. Es fehlte die gewisse, besondere Atmosphäre, die es nur in Leonberg gibt, die Leonberg zu einer „Kunststadt“ machen könnte.
Für mich war es auch ersichtlich, dass viele Besucher nicht wegen des Kunstangebotes dort hingehen, sondern um sich zu unterhalten und um gesehen zu werden.
Alles in Allem war es sicherlich eine nette Veranstaltung, um die Altstadt und ihre Umgebung zu beleben, mehr aber nicht.
Am 29. April 2010 veranstaltete die Ramtel-Brücke ihre erste gemeinsame Aktion ,eine große Putzete im Stadtteil Ramtel.
Ab 9.20 Uhr versammelten sich Mitglieder der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, Zivildienstleistende des Pro-Seniore und 400 Schüler der August-Lämmle-Schule im Schulgelände. Sie wurden in einzelne Gruppen aufgeteilt. Mit Handschuhen, grellen Schutzwesten, Greifzangen und Mülltüten ausgestattet, marschierten sie durch das ganze Ramtel und sammelten eifrig den umher liegenden Wohlstandmüll auf. Nach ungefähr drei Stunden kehrten sie hungrig, durstig und erschöpft mit gefüllten Säcken zurück. Vor allem die Schüler wartenden ungeduldig auf den Beginn der Hocketse.
Dr. Vonderheid, Finanzbürgermeister der Stadt Leonberg, besuchte uns kurz und begrüßte die Schüler und Helfer. Die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft und Herr Steinle, Schuldirektor der August-Lämmle-Schule, bedankten sich bei den Schülern für ihren Einsatz. Er eröffnete die Hocketse.
Für das leibliche Wohl hatte zum größten Teil die Bürgergemeinschaft gesorgt:
Herr Rath, (Metzgerei Rath) auch Mitglied bei uns, spendete 400 Fleischkäsescheiben; die dazu gehörenden Brötchen kamen von einem großzügigen Elternpaar der Schule. Beide Zutaten bereitete Herr Rath zusammen mit Helfern der Bürgergemeinschaft zu leckeren Fleischkäsebrötchen.
Auch die Kuchen, Getränke und Brezeln wurden von den Mitgliedern der Bürgergemeinschaft gestiftet. Zusätzlich wurden wir auch noch mit Geldspenden von unseren Mitgliedern unterstützt.
Am frühen Nachmittag löste sich die Hocketse allmählich auf. Es war eine gelungene Veranstaltung.
Am 29. April 2010 veranstaltete die Ramtel-Brücke ihre erste gemeinsame Aktion ,eine große Putzete im Stadtteil Ramtel.
Ab 9.20 Uhr versammelten sich Mitglieder der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, Zivildienstleistende des Pro-Seniore und 400 Schüler der August-Lämmle-Schule im Schulgelände. Sie wurden in einzelne Gruppen aufgeteilt. Mit Handschuhen, grellen Schutzwesten, Greifzangen und Mülltüten ausgestattet, marschierten sie durch das ganze Ramtel und sammelten eifrig den umher liegenden Wohlstandmüll auf. Nach ungefähr drei Stunden kehrten sie hungrig, durstig und erschöpft mit gefüllten Säcken zurück. Vor allem die Schüler wartenden ungeduldig auf den Beginn der Hocketse.
Dr. Vonderheid, Finanzbürgermeister der Stadt Leonberg, besuchte uns kurz und begrüßte die Schüler und Helfer. Die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft und Herr Steinle, Schuldirektor der August-Lämmle-Schule, bedankten sich bei den Schülern für ihren Einsatz. Er eröffnete die Hocketse.
Für das leibliche Wohl hatte zum größten Teil die Bürgergemeinschaft gesorgt:
Herr Rath, (Metzgerei Rath) auch Mitglied bei uns, spendete 400 Fleischkäsescheiben; die dazu gehörenden Brötchen kamen von einem großzügigen Elternpaar der Schule. Beide Zutaten bereitete Herr Rath zusammen mit Helfern der Bürgergemeinschaft zu leckeren Fleischkäsebrötchen.
Auch die Kuchen, Getränke und Brezeln wurden von den Mitgliedern der Bürgergemeinschaft gestiftet. Zusätzlich wurden wir auch noch mit Geldspenden von unseren Mitgliedern unterstützt.
Am frühen Nachmittag löste sich die Hocketse allmählich auf. Es war eine gelungene Veranstaltung.
In Zukunft berichte ich Euch öfters mit Hilfe von Twitter über alles, was sich in Leonberg so tut. Das können Beobachtungen aus dem Gemeinderat oder kleine Episoden am Rande von Veranstaltungen sein. Ein bisschen Klatsch und Tratsch wird natürlich auch nicht fehlen. Mit Twitvid.com und Twitpic.com zeige ich Euch Leonberg und seine Bewohner aus meiner Perspektive. Werdet auf Twitter meine Followers.
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