Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete Herr Oberbürgermeister Schuler in der Steinturnhalle den Informationsabend über den Stadtumbau Leonberg Mitte. Anwesend waren noch Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes Leonberg, eine Vertreterin der Architektenbüros Behnisch, Vertreter der Verkehrsplanung und Herr Issim Stellvertreter von Herrn Häussler. Frau Horn erläuterte die geplante Bebauung der Wüstenrotgebietes: Der Ausblick zur Altstadt soll frei bleiben. Das geplante Wohngebiet soll aus einzelnen kleineren Wohneinheiten bestehen, die in eine grüne „Parklandschaft“ eingebettet sind. Viel Grünfläche und ein kleiner See sollen angelegt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wird in dieses Areal kein Kino kommen. Dafür ist eine immens große Laden- bzw. Verkaufsfläche und Gastronomiefläche geplant. Der Handel benötigt Kunden. Sie kommen natürlich mit Pkw’s. Das heißt, dass wir mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen können. Anstatt den Verkehr aus der Stadt zu verbannen, wird er hereingeholt. Die Frage, wie weit dies dem Bürger zu zumuten ist, wird erst gar nicht gestellt. Es keine Entlastung der Grabenstraße, der Eltinger oder der Rutesheimer Straße ist geplant. Die Lebensqualität in Leonberg wird auf diese Weise nicht erhöht sondern gesenkt.
Stadtumbau Leonberg Mitte (21.01.2010)
Zu dem LKZ-Artikel“ Lastwagen dürfen weiter durch das Ramtel fahren (22.01.2010)
Wieder einmal entscheidet sich die Stadtverwaltung Leonberg gegen das Ramtel. Das Regierungspräsidium macht das Angebot, das Ramtel unter den Geltungsbereich des Stuttgarter Lkw-Durchfahrverbots zu stellen und Frau Baubürgermeisterin Horn lehnt dies ab. In regelmäßigen Abständen wurde der Stadtverwaltung gemeldet, dass die Neue Ramtel Straße seit der MAUT-Einführung von vielen Lkws als Schleichweg benutzt wird. Sie ist in den letzten Jahren auch mehrfach daraufhin gewiesen worden, dass der zugenommene LKW-Verkehr für die an der Neuen Ramtelstraße wohnenden Bürger unzumutbar geworden ist. Weiterhin wurde sie darüber informiert, dass viele ausländische Lkws durch überlaute Motoren und einen starken Abgasausstoß auffallen. Aber dies scheint der Leonberger Stadtverwaltung vollkommen gleichgültig zu sein. Im Gegenteil: sie entscheidet sich gegen das Wohl der Bürger. Die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel fordert Frau Baubürgermeisterin Horn auf, diese Entscheidung zu revidieren und sich ausnahmsweise auch für die Belange der betroffenen Bürger einzusetzen.
Winter in Leonberg (18.01.2010)
Der Winter in Leonberg könnte so schön sein, wenn Bürger und Stadt sich die Mühe machen würden, die Fußgängerwege ihres jeweiligen Zuständigkeitsbereiches von Schnee und Eis zu befreien bzw. befreien zu lassen. Aber beide Seiten scheinen sich ihrer Pflicht oder auch Verantwortung nicht bewusst zu sein. Morgens sind viele Bürgersteige schlecht geräumt oder spiegelglatt. Das Gleiche gilt für die Wege im Stadtpark. Neben- und Stichstraßen werden grundsätzlich nicht geräumt. Wie die Anwohner dort zurecht kommen, scheint wohl uninteressant zu sein. Wie wäre es, wenn die Stadtverwaltung ihre Räumwagen und-geräte nicht streng nach einem Einsatz sondern auch auf Wunsch ihrer Bürger einsetzt? Soviel Flexibilität sollte möglich sein. Mit diesem Dienst am Bürger kann sie im Ramtel anfangen.
Neujahrsempfang im Pro Seniore im Ramtel. (10.01.2010)
Am Sonntag, den 10.Januar 2010 lud die Leiterin des Pro Seniore im Ramtel, Frau Viellieber, zu einem Neujahrsempfang ein. Alle Tische des Konferenzsaales waren festlich geschmückt. Das Kuchenbuffet bog sich unter der Last der zahlreichen Torten. Dass eine in der Zeitung angekündigte Sängerin kurzfristig abgesagte, fiel bei dem abwechslungsreichen Programm gar nicht auf. Mit warmherzigen Worten blickte Frau Viellieber auf das Jahr 2009 zurück. Die Neugestaltung des Bereiches, in dem demenzkranke Heimbewohner wohnen, ist ein großer Gewinn. Teilweise wurden die Wände von der Künstlerin, Frau Morlock, mit Motiven aus der Altstadt Leonberg bemalt. So steht man vor der“Löwenapotheke“, einem Schusterladen oder dem Marktbrunnen. Unterbrochen wird dieses Stadtpanorama von Ruhezonen, die mit schönen alten Möbeln ausgestattet sind. Während ihrer Ansprache huschten „gute Geister“ des Hauses von Tisch zu Tisch und drückten jedem Heimbewohner und jedem Gast ein prickelndes Glas Sekt in die Hand. Gemeinsam stießen wir am Ende der Ansprache auf das noch kaum begonnene Jahr 2010 an. Mit leckeren Torten und Kaffee konnte man sich für den nächsten Programmpunkt stärken. Mitarbeiter des Pro Senoire sorgten für musikalische Unterhaltung. Sie spielten altbekannte Lieder und luden alle anwesenden zum Mitsingen ein. Man konnte an diesem Nachmittag so richtig mit erleben, mit welchem enormen Engagement und Einfühlungsvermögen Frau Viellieber und ihr Team das Pro Senoire im Ramtel führen.
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