Am Dienstag, den 29. Juni 2009 wurden von der Stadtverwaltung Leonberg die 40km/h Schilder angebracht. Anwesend waren Herr Oberbürgermeister Schuler, Herr Herrle von der Straßenverkehrsbehörde Leonberg und zwei Vertreter der Leonberger Kreiszeitung. Seit langem bemüht sich die Bürgergemeinschaft um eine Geschwindigkeitsreduzierung in der Breslauer Straße. Vor einigen Wochen veranstaltete sie für die Bürger des Ramtels eine Bürgerversammlung und luden Herrn Oberbürgermeister Schuler und Herrn Herrle ein. Anlieger der Breslauer Straße schilderten ihre Probleme mit dem zunehmenden Verkehr und der daraus resultierenden Lärmbelästigung. Das Resultat dieser Veranstaltung war, dass Herr Oberbürgermeister Schuler mit Zustimmung des Gemeinderates das Aufstellen der 40km/h Schilder veranlasste.
Geschwindigkeitsreduzierung in der Breslauer Straße (29.06.2009)
Konzert bei der Klavierfirma Pfeiffer im Ramtel. (20. 06.2009)
Seit langer Zeit öffnete die Firma Pfeiffer am Samstagabend, den 20. Juni wieder die Türen für einen gelungenen Konzertabend. Der Konzertsaal füllte sich relativ schnell mit Musik interessiertem Publikum. Herr Dr. Pfeiffer (Inhaber der Klavierfirma) begrüßte wie gewohnt die anwesenden Zuhörer und bedankte sich gleichzeitig bei den Leonberger Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie ihn in den Gemeinderat gewählt hatten. Leider wusste er wenig bis zu gar nichts über die drei auftretenden Musiker zu berichten.
Eine Pianistin, eine Violoncellistin und ein Violinist bildeten ein Trio, das die Zuhörer auf eine Reise in die Welt der russischen Komponisten Schostakowitsch und Tschaikowski mitnahmen. Virtuos interpretierten sie den Stimmungswechsel ihrer Werke zwischen tiefer Schwermut und einer zaghaften Fröhlichkeit. Kraftvolle Klänge wechselten sich mit zaghaften Tönen ab. Eine Pause, in der Herr Dr. Pfeiffer zu einem kleinen Umtrunk einlud, unterbrach das Konzert. Diese Zeit wurde genutzt, um interessante Gespräche zu führen oder sich die im Saal befindliche Bilderausstellung zweier junger Künstler anzusehen. Beendet wurde der Musikabend mit einer Masurka. Die Firma Pfeiffer hatte ihren Konzertfreunden wieder einmal einen schönen Abend bereitet.
Das Ramtel wird attraktiver! (10. 06.2009)
Die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel ist dieses Jahr 50 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veranstaltete sie am Donnerstag, den 9. Juni 2009 eine Jubiläums-Mitgliederversammlung. Um die anwesenden Gäste, die nicht Mitglieder der Bürgergemeinschaft sind, nicht zu langweilen, wurden die üblichen Regularien wie Bekanntgabe des Rechenschaftsberichts, des Kassenberichts und der Wahl eines neuen Ausschusses schnell durchgezogen. Mit Zustimmung der anwesenden Mitglieder tauschten der erste Vorsitzende und ich die Rollen. Frank Göhrum wurde zum Stellvertreter gewählt und ich zur ersten Vorsitzenden. Herr Dr. Weise bleibt weiterhin Schriftführer, Wolfgang Mueller ist Kassenwart, Herr Österle, Herr Rohn und Herr Dr. Steinecke sind Beisitzer.
Nach dieser recht “trockenen“Zeremonie” überraschten Schüler der August-Lämmle die anwesenden Gäste mit einer besonderen Darbietung: 8 Schüler, die sich zu einer Percussiongruppe zusammengeschlossen haben, stellten ihr neu einstudiertes Stück vor.
Nach einer Pause, in der die Bürgergemeinschaft einen kleinen Imbiss anbot, lud Herr Göhrum die Anwesenden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Er erzählte aus seiner Kinder- und Jugendzeit, die er hier im Ramtel verbrachte, über die Anfänge der Besiedelung des unteren und des oberen Ramtels, die Schwierigkeiten mit den Baugesellschaften, die schwierige Verkehrssituation,usw. ( Wer sich für die Geschichte der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel interessiert, kann sich ein mit einer Spiralbindung gebundenes Büchlein bei mir, E-Mail: info@martina-weise.de, für 5.-€ bestellen)
Ich stellte die Zukunft der Bürgergemeinschaft vor. Die Bürgersprechstunde wird auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern im Ramtel alle drei Monate angeboten. Sie soll als eine Plattform des gegenseitigen Kennenlernens dienen. Hier sollen Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden. Die Anliegen der Ramtel-Bewohner werden in gewohnter Weise vor dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung vertreten werden.
Die Bürgergemeinschaft wird sich auch weiterhin für die Linderung der Parkplatznot, besonders im unteren Ramtel, für eine allgemeine Verkehrsberuhigung, für eine effektivere Busverbindung zwischen dem Ramtel und der Stadtmitte und für eine bessere Anbindung des Ramtels an das Radwegenetz einsetzen.
Die Ramtelpost erscheint auch in Zukunft alle drei Monate. Sie informiert über die Aktivitäten des Ausschusses der Bürgergemeinschaft und über Beschlüsse des Gemeinderates, die das Ramtel betreffen. Seit April 2009 beinhaltet sie auch einen Terminkalender, in dem alle sozial engagierten Einrichtungen im Ramtel ihre Veranstaltungstermine veröffentlichen.
Der Nothelferdienst, eine Einrichtung der Bürgergemeinschaft, wird im September 2009 seinen Dienst beginnen.
Neu im Ramtel ist auch die Entstehung der Ramtel-Brücke. Unter diesem Namen haben sich die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel und alle sozial engagierten Einrichtungen im Ramtel zu einem sozialen Netz zusammensgeschlossen. Wir wollen alle zusammen das Ramtel in einen familenfreundlichen Stadtteil verwandeln.
Mit all diesen Aktivitäten, die die Bürgergemeinschaft entweder ins Lebens gerufen hat oder an die sie sich beteiligt, möchte sie das Ramtel attraktiver gestalten.
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