Der "Nothelferdienst" der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel (28. 02. 2009)

Unter dem Motto: “Helfende Hände im Ramtel – ein Stadtteil hilft sich selbst” baut die stellvertretende Vorsitzende, Martina Weise, im Namen der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e. V. im Stadtteil Ramtel, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen Nothelferdienst auf. Die Bürgergemeinschaft möchte den dort lebenden Bürgerinnen und Bürgern die Sicherheit geben, dass Sie im Notfall nicht alleine sind. In unvorhersehbaren Notsituationen, wie plötzliche Krankeit, steht Ihnen der Nothelferdienst zur Seite. Er bietet kurzfristige Hilfe an. Eine Dauerhilfstätigkeit ist nicht möglich. Wird diese benötigt, wird der Nothelferdienst entsprechende Organisationen, wie Sozialstation oder andere Hilfsorganisationen, die sich auf “Dauerbetreuung” spezialisiert haben, einschalten.

Natürlich brauchen wir für diese Aufgabe Bürgerinnen und Bürger aus dem Ramtel, die sich gerne für Ihre Mitmenschen einsetzen. Wenn Sie kontaktfreudig sind, eine gewisse Lebenserfahrung im familiären oder beruflichen Bereich mitbringen und einfach Freude haben, anderen Menschen zu helfen, sind Sie beim Nothelferdienst genau richtig.

http://nothelferdienst.leoramtel.de

Martina-Weise.de (25.02.2009)

Waren Sie schon auf der Website “Martina-Weise.de“? Nein, dann sollten Sie das unbedingt nachholen. Impressionen aus Leonberg und Umgebung, festgehalten mit Stift und Feder, werden Ihnen dort präsentiert. Das schöne, ist, Sie müssen sich nicht nur auf die Betrachtung im Internet beschränken, Sie können auch Originalzeichnungen bei der Künstlerin erwerben. Riskieren Sie doch einfach mal einen Blick, es lohnt sich.

http://martina-weise.de

Planungsausschusssitzung (19.02.2009)

Es fanden sich erstaunlich viele Besucher im Sitzungssaal ein. Vertreter von Bürgervereinen Gartenstadt und Silberberg waren auch anwesend. Wir vertraten natürlich die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel.

Kurz vor 14.00 Uhr betraten nach und nach die Gemeinderäte, die zu dem Planungsausschuss gehören, den Sitzungssaal. Herrn Schneck brachte, wie bereits auch im letzten Jahr, Fastnachtsgebäck mit und ließ es sowohl unter den Gemeinderäten, wie auch unter den Zuhörern verteilen. Ausnahmsweise eröffnete Herr Schuler die Sitzung. Unser Oberbürgermeister ohne Krawatte – ein ungewohnter Anblick. Entweder war sie bereits ein Opfer des Altweiberfastnachts geworden oder er hatte sie vorausschauend zu Hause gelassen.

Er erklärte die neue Sitzordnung im Sitzungssaal. Da die Herren Schneck, Kurt Vestner, und Herr Blume nicht mehr der CDU-Fraktion angehören, sondern die Neue Leonberger Liste gegründet haben, mussten sie ein paar Sitze weiterrücken. Es wurde beschlossen, dass man trotz anderer Sitzverhältnisse bis zur Gemeinderatswahl wie bisher zusammenarbeitet und auf eine neue Wahl des Planungsausschusses verzichtet.
Frau Horn, gekleidet in einem hellen Kostüm, übernahm jetzt die Sitzungsleitung.

Das große Thema war die Lärmkartierung. Die Ausarbeitung des Lärmaktionsplans, in der auch die „Bedenken“ der Bürger eingearbeitet waren, wurde von einem Herrn Keller außerordentlich zügig dargelegt, so dass es den Anschein hatte, Fragen von den Gemeinderäten zu diesem Plan seien unerwünscht. Gott sei Dank ließen sie sich durch dieses Procedere nicht einschüchtern und brachten ihre Einwände vor. Vor allem das Verhalten der Bahn wurde schwer kritisiert. Keiner konnte und wollte verstehen, warum die Bahn mit so hohen Grenzwerten arbeitet. Die Stadtverwaltung, vertreten durch Frau Horn, versprach weiter mit der Bahn zu verhandeln und sie zum Handeln aufzufordern.

Das Thema „Behinderten gerechter Zugang zum Pommeranzengarten“ wurde sehr ausführlich besprochen. Die Herren Grupp, Schmalzried und Dieter Vestner waren der Meinung, dass es beschämend ist, wie die Stadtverwaltung mit diesem Problem umgeht. Es mache den Eindruck, als ob alte, und behinderte Menschen es nicht wert seien, dass man ihnen das Leben so „leicht“ wie möglich macht. Herr Schmalzried meinte, der Zugang zum Pommeranzengarten müsse für jedermann von der Altstadt aus möglich sein. Außerdem bemerkte er, dass der Innenminister Herr Schäuble sich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten angemeldet hat. Er ist gespannt wie Frau Horn ihn in den Pommeranzengarten bringen möchte.

Interessant war noch,dass das Regierungspräsidium auf Grund des Lärmaktionsplans etwas zugänglicher für Gschwindigkeitsreduzierungen geworden ist. Alle weiteren Einzelheiten können Sie in der Leonberger Kreiszeitung nachlesen.

Leonberger Pferdemarkt 2009 (10.02.2009)

Umrahmt von der schönen Altstadtkulisse ist trotz des schlechten und stürmischen Wetters um 8.30 Uhr der Pferdemarkt auf dem Leonberger Marktplatz bereits in vollem Gang. Noch befinden sich mehr Pferde als Besucher auf dem Markt. Vom Pony bis zum Kaltblütler sind fast alle gängigen Pferderassen vertreten. Manche Pferde lassen sich von den Besuchern hinter den Ohren kraulen, manche scharren ungeduldig mit den Hufen. Viele haben wärmende Decken auf ihren Rücken liegen. Einige Händler tauschen Erfahrungen untereinander aus. Andere sind mit ihren Pferden beschäftigt. Sie bekommen für die Prämierung noch den letzten „Schliff“. Hufe werden poliert, Mähnen werden gebürstet und Halfter noch einmal zurecht gerückt. Dann wird das Pferd zur Prämierung gebracht. Sie wird von den Preisrichtern so moderiert, dass auch der Pferdefreund, der nicht Fachmann ist, die Bewertung versteht. Jedes Pferd wird kurz vorgestellt. Dann folgt die Ansage der Aufgaben. Auf Kommando Schritt gehen, in den Trab oder Galopp wechseln, fällt heute so manchem Pferd schwer. Die starken Windböen verunsichern sie. Einige Pferde reagieren nervös auf Blitzlichter, die von eifrigen Pressefotografen „abgefeuert“ werden. Doch die erfahrenen Preisrichter berücksichtigen diese erschwerten Bedingungen verständnisvoll und verteilen nur Bestnoten. Dies wird wiederum vom Applaus der Zuschauer belohnt.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Bratwürste bruzzeln auf dem Grill. Aus gut gefüllten Bierhumpen löschen bereits um 9.00 Uhr einige an den Wurststand gelehnte Männer ihren Durst .Glühwein sorgt bei diesem kalten und windigen Wetter für die innere Wärme.

Ab 10.00 Uhr füllt sich der Markt mit weiteren Besuchern. Jetzt sind mehr Menschen als Pferde auf dem Markt. Sie schieben verbissen ihre Buggys über das Kopfsteinpflaster. Die kleinen Insassen sehen nicht sehr glücklich über diese Rüttelmassage aus. Auch sehen die Pferde von unten recht bedrohlich aus. Wie gut haben es da die Keinen, die auf der Schulter ihrer Väter sitzen dürfen.

Die morgentliche, urwüchsige Pferdemarktatmosphäre wechselt jetzt in eine normale Festplatzstimmung. – Zeit für mich zu gehen.

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