Seit ein paar Wochen haben sich die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e. V. und die im Ramtel ansässigen sozial engagierten Organisationen zu einem sozialen Netzwerk, der Ramtel-Brücke, zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie das Ramtel in einen Stadtteil verwandeln, in dem sich Alt und Jung wohl fühlen. Sie wollen Veranstaltungen anbieten, die für alle Bürgerinnen und Bürger des Ramtels interessant sind. In der Ramtelpost wird inzwischen regelmäßig ein Veranstaltungskalender der Ramtel-Brücke veröffentlicht. Natürlich finden Sie diese Termine auch auf der Internetseite der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, www.leoramtel.de. Über die Ramtel-Brücke können Sie sich auch auf ihrer Internetseite, www.rbleoramtel.de, informieren.
Ramtel-Brücke (15.06.2009)
Das Ramtel wird attraktiver! (10. 06.2009)
Die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel ist dieses Jahr 50 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veranstaltete sie am Donnerstag, den 9. Juni 2009 eine Jubiläums-Mitgliederversammlung. Um die anwesenden Gäste, die nicht Mitglieder der Bürgergemeinschaft sind, nicht zu langweilen, wurden die üblichen Regularien wie Bekanntgabe des Rechenschaftsberichts, des Kassenberichts und der Wahl eines neuen Ausschusses schnell durchgezogen. Mit Zustimmung der anwesenden Mitglieder tauschten der erste Vorsitzende und ich die Rollen. Frank Göhrum wurde zum Stellvertreter gewählt und ich zur ersten Vorsitzenden. Herr Dr. Weise bleibt weiterhin Schriftführer, Wolfgang Mueller ist Kassenwart, Herr Österle, Herr Rohn und Herr Dr. Steinecke sind Beisitzer.
Nach dieser recht “trockenen“Zeremonie” überraschten Schüler der August-Lämmle die anwesenden Gäste mit einer besonderen Darbietung: 8 Schüler, die sich zu einer Percussiongruppe zusammengeschlossen haben, stellten ihr neu einstudiertes Stück vor.
Nach einer Pause, in der die Bürgergemeinschaft einen kleinen Imbiss anbot, lud Herr Göhrum die Anwesenden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Er erzählte aus seiner Kinder- und Jugendzeit, die er hier im Ramtel verbrachte, über die Anfänge der Besiedelung des unteren und des oberen Ramtels, die Schwierigkeiten mit den Baugesellschaften, die schwierige Verkehrssituation,usw. ( Wer sich für die Geschichte der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel interessiert, kann sich ein mit einer Spiralbindung gebundenes Büchlein bei mir, E-Mail: info@martina-weise.de, für 5.-€ bestellen)
Ich stellte die Zukunft der Bürgergemeinschaft vor. Die Bürgersprechstunde wird auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern im Ramtel alle drei Monate angeboten. Sie soll als eine Plattform des gegenseitigen Kennenlernens dienen. Hier sollen Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden. Die Anliegen der Ramtel-Bewohner werden in gewohnter Weise vor dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung vertreten werden.
Die Bürgergemeinschaft wird sich auch weiterhin für die Linderung der Parkplatznot, besonders im unteren Ramtel, für eine allgemeine Verkehrsberuhigung, für eine effektivere Busverbindung zwischen dem Ramtel und der Stadtmitte und für eine bessere Anbindung des Ramtels an das Radwegenetz einsetzen.
Die Ramtelpost erscheint auch in Zukunft alle drei Monate. Sie informiert über die Aktivitäten des Ausschusses der Bürgergemeinschaft und über Beschlüsse des Gemeinderates, die das Ramtel betreffen. Seit April 2009 beinhaltet sie auch einen Terminkalender, in dem alle sozial engagierten Einrichtungen im Ramtel ihre Veranstaltungstermine veröffentlichen.
Der Nothelferdienst, eine Einrichtung der Bürgergemeinschaft, wird im September 2009 seinen Dienst beginnen.
Neu im Ramtel ist auch die Entstehung der Ramtel-Brücke. Unter diesem Namen haben sich die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel und alle sozial engagierten Einrichtungen im Ramtel zu einem sozialen Netz zusammensgeschlossen. Wir wollen alle zusammen das Ramtel in einen familenfreundlichen Stadtteil verwandeln.
Mit all diesen Aktivitäten, die die Bürgergemeinschaft entweder ins Lebens gerufen hat oder an die sie sich beteiligt, möchte sie das Ramtel attraktiver gestalten.
Der "Nothelferdienst" der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel (28. 02. 2009)
Unter dem Motto: “Helfende Hände im Ramtel – ein Stadtteil hilft sich selbst” baut die stellvertretende Vorsitzende, Martina Weise, im Namen der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e. V. im Stadtteil Ramtel, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen Nothelferdienst auf. Die Bürgergemeinschaft möchte den dort lebenden Bürgerinnen und Bürgern die Sicherheit geben, dass Sie im Notfall nicht alleine sind. In unvorhersehbaren Notsituationen, wie plötzliche Krankeit, steht Ihnen der Nothelferdienst zur Seite. Er bietet kurzfristige Hilfe an. Eine Dauerhilfstätigkeit ist nicht möglich. Wird diese benötigt, wird der Nothelferdienst entsprechende Organisationen, wie Sozialstation oder andere Hilfsorganisationen, die sich auf “Dauerbetreuung” spezialisiert haben, einschalten.
Natürlich brauchen wir für diese Aufgabe Bürgerinnen und Bürger aus dem Ramtel, die sich gerne für Ihre Mitmenschen einsetzen. Wenn Sie kontaktfreudig sind, eine gewisse Lebenserfahrung im familiären oder beruflichen Bereich mitbringen und einfach Freude haben, anderen Menschen zu helfen, sind Sie beim Nothelferdienst genau richtig.
Zehnjähriges Jubiläum der Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e. V. (20. 01. 2009)
Um 20.00 Uhr fand in der Aula der Albert-Schweizer-Gymnasiums die Jubiläumsfeier der Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e. V. Statt. Herr Wilhelm, der erste Vorsitzende der Bürgergemeinschaft, fasste in ein paar Worten die zehn-jährige Geschichte dieses Vereins zusammen: Gegründet wurde die Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e. V. 1998. Davor war sie eine Bürgerinitiative, die sich vor allem mit der Verkehrsbelastung am Neuköllner Platz beschäftigte. Ihr Ziel war es, eine Verkehrsentlastung zu bewirken. Ihre Arbeit wurde von der Stadtverwaltung und der kommunalen Politik nicht nur wahr sondern auch ernst genommen. Sie hatten es geschafft, dass die Stadtmitte als “Wohnquartier“ zur Kenntnis genommen wurde und die dort lebenden Menschen in die stadtpolitischen Entscheidungen miteinbezogen wurden. Auch heute versucht sie Einfluss auf die Gestaltung der Stadtmitte zu nehmen und arbeitet an Vorschlägen für eine Verkehrsentlastung der Stadtmitte aus.
Anschließend hielt Frau Baubürgermeisterin Horn einen Vortrag über die Umgestaltung des Stadtteils zwischen Leo-Center und der Altstadt. Sie meint, dass die gesamte Umgestaltung in zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre dauern kann.
Der Neuköllner Platz ist die geologische Mitte Leonbergs. Die jetzigen verbreiterten Fußgängerwege um das Leo-Center und auf der gegenüberliegende Seite werden zukünftig sowohl von Fußgängern wie auch von Fahrradfahrern benutzt werden können. In der Eltinger Straße, Richtung Altstadt, wird es getrennte Verkehrswege für Fahrradfahrer und Fußgänger geben.
Eine Flanierzone, die sich vom Leo-Center in Richtung Altstadt ersteckt, soll den Bürger zum Verweilen oder Bummeln einladen. Der Hauptinvestor, die Häussler-Gruppe, die das Wüstenrot-Areal gekauft hat, will zusammen mit der Stadtverwaltung eine „vernünftige“ Bebauung planen. Ein Bebauungsplan liegt zwar vor, aber ob er nicht zugunsten der Wünsche des Investors geändert wird, ist nicht sicher. Mit den Eigentümern kleinerer Grundstücke wird auch verhandelt. Sie sollen nach Möglichkeit ihre Grundstücke gemäß der Wünsche der Stadtverwaltung gestalten.
Wie immer hat Frau Horn Ihren Vortrag mit sehr viel Esprit und Sachverstand vorgetragen. Es war nur schade, dass so wenig Gäste gekommen waren. Ich wünsche der Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e. V. für Ihre Arbeit weiterhin viel Erfolg.
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