Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes Leonberg (14. 01. 2012)

Geschrieben am: 16. January 2012 von: Martina-Weise

Am Samstag, den 14. Januar 2012 lud der CDU-Stadtverbandes Leonberg zu einem Neujahrsempfang in das Gemeindehaus der Michaelskirche ein. Um 14.30 war der Gemeindesaal  bis auf ein paar wenige Sitze mit interessierten  Besuchern voll besetzt. Frau Kurtz begrüßte die Gäste in ihrer gewohnt herzlichen Art. Sie sprach die politischen Ereignisse der letzten Zeit an, den Regierungswechsel in Baden-Württemberg, die Volksabstimmung über die Mitfinanzierung durch Baden-Württemberg von Stuttgart21 und einige andere Themen. Besonders dankte Sie den Vertretern der FWV und der CDU für die gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zur Volksabstimmung. In ihrer sanften Art erinnerte sie die Gemeinderäte diskret daran, dass sie bei ihren Entscheidungen nicht die Interessen der Bürger aus den Augen verlieren sollten.

Als nächster Redner begrüßte Herr Oberbürgermeister Schuler die anwesenden Gäste. Wortgewandt umriss er in einem „Kurzausflug“ die allgemeine Wirtschaftspolitik.  Er betonte, dass es uns in Deutschland noch immer sehr gut gehe. Auf Leonberg bezogen bemerkte er, dass viele Projekte, die am Anfang von Bürgern abgewiesen wurden, sich später als positiv und richtig erwiesen haben. Als Beispiel nannte er den Westanschluss und die neue Nutzung des Seehauses. Mit guten Wünschen für das Neue Jahr beendete er sein Grußwort.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Pianist P. Bebelaar. Sowohl die Auswahl seiner Musikstücke wie auch die Interpretation waren beeindruckend und nicht alltäglich.

Als Gastredner war Herr Matthias Holtmann eingeladen. Er sollte über das Thema „Moderne Kommunikation zwischen Facebook und Höhlenmalerei“ referieren oder sprechen. Dies schien er wohl vergessen zu haben. Er über die Unterschiede zwischen den Sendern SWR1, SWR2, und SWR4. Er bekannte, ein konservativer Denker zu sein, sprach über POP-Musik und ihre Akzeptanz. Er sinnierte über die Tatsache, dass alle Kabarettisten aus dem linken Lager kommen usw. Aber das Thema der Kommunikation wurde nur einmal erwähnt. Er bekannte sich als Nichtnutzer des Facebooks und machte sich über die Rubrik „Freunde“ lustig. Erstaunlich war , dass ein routinierter Moderator nicht frei spricht sondern alles vom Blatt abliest. – Sollte dies etwa eine Hommage  für den großartigen, leider schon verstorbenen Kabarettisten Hans Dieter Hüsch sein? Auch er las seine Texte grundsätzlich ab.

Das Schlusswort hatte der Vorsitzende des JU-Stadtverbandes, Herr Stürz. Seine doch recht aggressiven Aussagen gegenüber der jetzigen Landesregierung waren eigentlich nicht der richtige Abschluss für diesen stimmungsvollen Neujahrsempfang.

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Alt-Russsiche Weihnacht in Leonberg (18. 12. 2011)

Geschrieben am: 20. December 2011 von: Martina-Weise

Am 18. Dezember lud das Tanz- und Gesangensemble RUS aus Wladimir in der Stadthalle zu einer Alt-Russsischen Weihnacht ein. Sie nahmen uns, die Zuschauer, auf eine musikalische Reise nach Russland mit. Die Sängerinnen und Sänger waren in prachtvolle Original-Kostüme gekleidet. Mit ihren Tänzen und Gesängen verzauberten sie das Publikum. Sie spiegelten sowohl  ausgelassene Feste  und Freude wie auch die besinnliche und auch erwartungsfrohe Zeit vor der Ankunft des Heilands wider. Wehmütige Klänge wechselten sich mit frohen und temperamentvollen Melodien ab. Diese lyrischen Gesänge und die Instrumentaleinlagen der Musiker stimmten das Publikum auf die kommende Weihnachtszeit ein. Für diese faszinierende Vorstellung bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus.

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Agenda-Forum (1. 12. 2011)

Geschrieben am: 2. December 2011 von: Martina-Weise

Am 1. Dezember fand zum ersten Mal eine öffentliche Agenda-Sitzung statt. Die Zukunftsplanung war das einzige Thema. Aus irgendwelchen Gründen, die mir nicht ganz einleuchteten, will die Stadtverwaltung die jetzige Struktur der Agenda durch einen Verein ersetzen. Bevor ich dieses Forum besuchte, war mir nicht klar, warum sich die Agenda dagegen wehrt. Doch dieser Abend belehrte mich vom Gegenteil.
Frau Dr. Schlicke, Sprecherin der Agenda, begrüßte alle Anwesenden und erläuterte in einem kurzen Referat den Gedanken der Agenda und ihren Sinn. Agenda als offenes Bürgerforum, als eine Plattform für Bürger  die sich für Projekte  einsetzen. Hier können sich Bürger einbringen, ohne auf Vereinsstatuten achten zu müssen oder durch Vereinsregeln eingeengt zu werden.
Als zweiter Redner kam Herr Dr. Vonderheid zu Wort. Er schilderte als erstes die finanzielle und Verwaltungsunterstützung seitens der Stadt.  Mit 600 Arbeitsstunden und einem jährlichen Etat von 4000.- € wird die Arbeit der Agenda unterstützt. Unwillkürlich stellte ich mir, als Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Leonberg Ramtel die Frage: Warum erhalten wir, die Bürgervereine, für unsere Arbeit  keine Unterstützung?
In seinen weiteren Ausführungen versuchte er mit blumigen Worten den anwesenden Agenda-Vertretern eine Vereinsgründung schmackhaft zu machen. Er bot eine Mitgliedschaft der Stadtverwaltung mit einem besonderen Mitgliedsbeitrag in Höhe der jetzigen Zuwendung an. Als Höhepunkt dieses Vortrages verkündete er, dass er persönlich nur in einen Leonberg übergreifenden Verein  eintreten würde.  Mit anderen Worten, die Arbeit der anderen Bürgervereine ist nutzlos? Er möchte die Agenda zu einem Dachverein für alle anderen Vereine machen? Glauben Sie, Herr Dr. Vonderheid, dass  Bürgervereine, die teilweise  seit über 50 erfolgreiche Arbeit leisten, auf einen Dachverein, der von der  Stadtverwaltung angeregt wird, angewiesen sind? Für den außenstehenden Zuhörer hörte sich das so an, als ob hier ein Eliteverein gegründet werden soll, bei dem die übrigen einfachen Vereine, die sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanzieren, mitmachen dürfen. Ich glaube, hier hat sich unser Finanzbürgermeister etwas vergaloppiert.

Trotz dieses sehr spendablen Angebotes seitens der Stadtverwaltung wurde es eigentlich vorerst abgelehnt. Die Begründung hierfür kamen bei der anschließenden Diskussion zu Tage.  Alle Agenda-Vertreter, die sich zu Wort meldeten mahnten, den Agendagedanken nicht aus den Augen zu verlieren. Sie forderten ein offenes Bekenntnis seitens des Gemeinderates und Stadtverwaltung zur Agenda 21. Alle wollten das offene Bürgerforum beibehalten. Sie bekannten auch, dass es Veränderung innerhalb der Agenda geben müsse, auch Erneuerung der Struktur – aber innerhalb der Agenda und nicht eine von außen diktierte Form. Es wurde auch der Verdacht geäußert, dass die Stadtverwaltung einen Prozess, der 1998 begonnen hatte, jetzt beendet will und das mit der Gründung eines Vereins. Diese lebhafte Diskussion legte einen starken Idealismus der einzelnen Agenda-Vertreter offen und war von einer  Aufbruchstimmung geprägt. Eine Vereinsgründung würde diesen Prozess zerstören. Ich kann dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung nur raten: Hände weg von der Agenda, gebt ihr eine faire Chance zur Erneuerung und das von innen heraus.

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Advents- und Flohmarkt im Ramtel (19. 11. 2012)

Geschrieben am: 23. November 2011 von: Martina-Weise

Gemeinsam luden Pro Seniore und die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramel zu einem vorweihnachtlichen Advents- und Flohmarkt in die Räumlichkeiten des Pro Seniore ein. Früher als eigentlich geplant trafen  die ersten Aussteller bereits kurz nach 12:00 Uhr ein.  In Windeseile rückten der Hausmeister und seine Helfer die letzten Tische an ihre Plätze. Sowohl das Erdgeschoss als auch der große Veranstaltungssaal im achten Stockwerk verwandelten sich in einen  „Erlebnismarkt“.  Die Mischung aus Flohmarktartikel und weihnachtlichen Basteleien sorgte für ein besonderes Flair. Wie auf den großen Weihnachtsmärkten reihten sich hier Kinderspielzeug, Bücher, Porzellangegenstände an Adventsgestecke, Engel und andere weihnachtliche Dekorationen. Ein Teil des Raumes diente als Café. Hier konnte sich der Besucher vom Feilschen und Kaufen mit Kaffee, Kuchen und Waffeln stärken.  Würstchen und Glühwein gab es im Erdgeschoss.
Doch der Höhepunkt war der Auftritt des Balalaika-Ensembles Tschakir. Mit seiner russischen Musik verzauberte es alle Zuhörer. Der Wechsel zwischen schwermütigen, temperamentvollen Melodien und den wunderbaren Gesängen der vier „schwäbischen Nichtrussen“ , Gerhard Mann, Lothar Ochsenwadel, Robert Krauss und Herbert Zimmermann, begeisterten alle. Hinzu kommt noch, dass dieses Ensemble auch ein wahrer Augenschmaus war. Die Männer trugen bestickte, russische Hemden (Kasovorotka) und musizierten auf verschiedenen Balalaiken. Aber das Balalaika-Ensemble wäre nicht  komplett, wenn wir Ihren ständigen Begleiter Chicco, einen echter Leonberger, vergessen würden. Zu unserem Advents- und Flohmarkt hatte er noch eine junge Leonberger Hündin „mitgebracht“.  Sie lagen wie zwei „russische Bären“ zu Füßen der Musiker und ließen sich geduldig von den Zuhörern streicheln und bewundern.

Dieser Advents- und Flohmarkt war eine gelungene Veranstaltung, bei der jeder Besucher auf seine Kosten kam.

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Größenwahn statt Vernunft? (17. 11. 2011)

Geschrieben am: 17. November 2011 von: Martina-Weise

Am Dienstag , den 15. November 2011 fand eine  Gemeinderatssitzung der besonderen Art statt.
Zuerst kommentierten die Fraktionsvorsitzungen den eingebrachten Haushaltsplan 2012. Alle waren sich einig, dass der Schuldenberg der Stadt Leonberg irgendwie verringert werden sollte. Unterschiedliche Vorschläge zur Schuldentilgung wurden gemacht.
Das beliebteste Mittel Geld zu verdienen, scheint der Verkauf und die Bebauung von Grünflächen zu sein. So wurde zum Beispiel von Herrn Pfitzenmaier (SPD) angedacht, den Bockberg im Ramtel zu bebauen. Dabei ist allgemein bekannt, dass das Ramtel unter einer viel zu dichten Bebauung leidet und die Lebensqualität mit jeder weiteren „Versiegelung“ der Grünflächen gewaltig sinkt. Aber das scheint völlig uninteressant zu sein.  Das gleiche gilt natürlich für die Bebauung der alten Autobahntrasse.
Verkaufen statt Sparen scheint wohl bei vielen Gemeinderäten die Devise zu sein. Wie
wäre es, wenn man wirklich anfängt zu sparen  und sich von einigen Luxuseinrichtungen befristet trennt? Braucht eine Stadt mit so einer hohen Verschuldung eine städtische Galerie? Auch wenn sie zusammen mit dem Galerieverein betrieben wird, bleibt die Frage, ob dieses Gebäude nicht effektiver genutzt werden kann. Wird es genauso wie das Stadtmuseum Firmen für Tagungen oder anderweitigen Veranstaltungen angeboten? Wie sieht die Nutzung der Steinturnhalle oder des Spitaltheaters aus?
Ein Gemeinderat schlug vor, die jetzige Vereinsförderung zu überprüfen.
Bevor sie unter die Lupe genommen wird, wäre es sicher nicht falsch,  die Struktur der Agenda 21 genauer zu begutachten. Muss sie wirklich in der bisherigen Weise unterstützt werden? Die Agenda könnte sich zum Beispiel in einen Verein verwandeln. Sie würde dann die gleiche Förderung erhalten aber auch die gleichen Kosten tragen müssen wie alle Vereine. So gibt es viele städtische Einrichtungen und Angebote, die auf den Prüfstand gehören.

Das zweite Thema dieses Sitzung war das Hallenbad. Hier konnten die Besucher ein Schauspiel besonderer Art verfolgen. Herr Oberbürgermeister Schuler erläuterte seine Entscheidung, die Sanierung des Hallenbades einem Neubau vorzuziehen. Leonberg sei eine Stadt der kurzen Wege. In wenigen Minuten ist man von der Neuen Stadtmitte in der Stadtbücherei, in der Altstadt und am Hallenbad. Diesen Zustand möchte er gerne erhalten. Er möchte auch den Zeitraum, in dem die Bürger, Schulen und  Vereine auf das Hallenbad verzichten müssen ,so kurz wie möglich halten. Nach seinen Ausführungen konnten die Gemeinderäte ihre Meinungen äußern. Einige sprachen sich für einen Neubau aus, andere bevorzugten die Sanierung – bis jetzt ein ganz normaler Vorgang. Dann hatte Herr Moroff das Wort: Er warf der Stadtverwaltung und Herrn Oberbürgermeister Schuler in einer ungehörigen Weise vor, dass es keine Konzepte gäbe.  Die Stadtverwaltung habe sich um ein neues Bäderkonzept nicht oder sehr schleppend bemüht. So war der Gemeinderat gezwungen, selbst aktiv zu werden.
Er betonte noch einmal, da Herr Schuler keinerlei Zukunftskonzepte habe, wird jetzt der Gemeinderat seine Aufgabe übernehmen. In einem Antrag forderte er im Namen der Mehrheit der CDU-Fraktion, dass über das Schicksal des Hallenbades namentlich abgestimmt werden soll. So wurde der Neubau des Hallenbades am Rande der Stadt mit einer Stimme Mehrheit beschlossen. Die meisten Besucher dieser Sitzung waren sowohl über das  Verhalten dieses jungen Gemeinderates wie auch mit dem Abstimmungsergebnis sichtlich unzufrieden und entsetzt. Herr Moroff  hatte sich massiv im Ton vergriffen. Gegen sachliche Kritik hat niemand etwas einzuwenden. Schließlich leben wir in einer Demokratie.  Aber was er sich mit seinen Angriffen gegen Oberbürgermeister Schuler und der Stadtverwaltung geleistet hat, schadet dem Ansehen des Gemeinderates erheblich.
Ungeachtet dieses skandalösen Vorganges wird der Außenwelt signalisiert, egal wie hoch die Verschuldung der Stadt ist, wir „klotzen“ weiter.  Dieses Verhalten könnte man als Größenwahn bezeichnen.

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Pro Seniore – Eine Reise in die Welt der Sinne (9. 10. 2011)

Geschrieben am: 9. October 2011 von: Martina-Weise

Im Rahmen der Mitmachwoche der Stadt Leonberg lud die Pro Seniore Residenz im Ramtel zu einem Tag der besonderen Genüsse ein. Hierbei war nicht nur das leibliche Wohl gemeint, sondern die Inspiration von Geist und Seele.
Ein  Fahrstuhl brachte den neugierigen Besucher in eine märchenhafte Welt. Mit einem Glas Tee, zubereitet in einem goldglänzenden Samowar, wurden wir von orientalisch gekleideten „Feen“ -  Mitarbeiterinnen des Pro-Seniore – begrüßt. Mit  Handmassagen, Nagelgestaltung, Gesichtshautanalyse, Rückenmassage, und Glückssteinen konnte sich der Besucher endlos verwöhnen lassen. Natürlich gab es auch ein Büfett, an dem der Gast seinen Hunger oder Appetit stillen konnte. Doch das I-Tüpfelchen in diesem Lustgarten der Sinne waren die orientalischen Tänze. Zu türkischen oder orientalischen Klängen wirbelten die Frauen mit ihren bunten Kostümen durch den Saal. Ihre Begeisterung war so ansteckend, dass es einige Zuschauer nicht mehr auf Ihren Stühlen hielt und sie mittanzten.  Ich kann der Leitung von Pro Seniore, Frau Viellieber und Ihren Angestellten nur ein großes Kompliment für diese Veranstaltung aussprechen.

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„Sie haben gewonnen!“ (4. 10. 2011)

Geschrieben am: 5. October 2011 von: Martina-Weise

Am Dienstag Nachmittag lud der Verein „Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e. V.“ in Kooperation mit der Seniorenfachberatung Leonberg im Rahmen der Leonberger Mitmachwoche  zu einer Informationsveranstaltung ein.  Herr Wilhelm, Vorsitzender des Bürgervereins, begrüßte die Zuhörer und den Gastreferenten.
Thema des Nachmittags war die Prävention vor Diebstahl und Betrügereien. Der Prävention-Beamte, Herr Wolfgang Diehm, beschrieb spannend und unterhaltend viele Variationen von Betrügereien und Diebstählen. Sein Hauptanliegen ist es, älteren Herrschaften die Angst vor eventuellen Verbrechen zu nehmen.  So  gab er Tipps, wie man einen Handtaschendiebstahl vermeiden  könne. Mit humorvollen Situationsschilderungen  warnte er vor dem „Unbekannten“, der mit fadenscheinigen Ausreden in die Wohnung möchte oder vor eifrigen Händlern, die entweder Verträge verschiedener Art oder Gerätschaften an der Haustür verkaufen möchten. Herr Diehm verstand es, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen, das bewiesen die vielen Fragen, die an ihn gerichtet wurden.  Das war  wirklich eine gelungene Veranstaltung.

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Empfang für engagierte Bürgerinnen und Bürger (3. 10. 2011)

Geschrieben am: 5. October 2011 von: Martina-Weise

Bei strahlendem Sonnenschein öffneten sich die Türen der Steinturnhalle zum jährlichen Empfang der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger. Für den musikalischen Rahmen sorgte diesmal das Orchester der Harmonikafreunde. Mit der Filmmusik von „ Herr der Ringe“  unterhielt es das Publikum aufs Beste.

Herr Oberbürgermeister Schuler dankte in seiner Rede allen engagierten Bürgerinnen und Bürger für  Ihre Arbeit. Er betonte, dass Heimat da entstehe,  wo man sich selbst einbringe und engagiere.  Zwischendurch  wanderte er gedanklich in die Welt des „Euros“ und seine schwierige Situation, kommentierte sowohl die Europäische Politik  – 60 Jahre Frieden – wie auch die inländische Politik und ihre Auswirkung auf die Kommunen. Er kritisierte die Art, wie die Bundesregierung die  Einrichtung von Kindertagesplätze für Kinder unter drei Jahre auf die Kommunen abwälzt.   Für Leonberg bedeutet die Einrichtung dieser Plätze eine Belastung von 3 Millionen Euro. Mit dieser Summe werden Volkshochschule, Stadtbücherei und Musikschule unterhalten. An dieser Stelle kehrte er wieder zurück zu der ehrenamtlichen Tätigkeit und hob besonders die Akteure der Triangel (Mensa für Schüler) und ihre Leistung hervor. Da er selbst ein bis zweimal im Jahr dort tätig ist, liegt  ihm dieser Verein wahrscheinlich besonders am Herzen. Aber was ist mit den Bürgern, die kranke Menschen in ihrer letzten Lebenszeit begleiten, sei es im Hospiz, im Krankenhaus oder zu Hause?  Sie hätten es wirklich verdient, besonders geehrt zu werden. Leider fehlen anscheinend hierfür die passenden Worte.
Zum Schluss bedankte sich Herr Oberbürgermeister noch einmal für das große Engagement der Ehrenamtlichen. Mit Interpretationen von Elton-John-Songs beendete das Orchester der Harmonikafreunde den offiziellen Teil dieser Veranstaltung.
Bei aller Euphorie für das Ehrenamt sollte man nicht übersehen, dass viele dieser unentgeltlichen Tätigkeiten auch Jobkiller sind, die vielen Studenten, Müttern und Rentnern ihren dringend benötigten Zusatzverdienst rauben.

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Leonberger Hundeschau (25. 09. 2011)

Geschrieben am: 28. September 2011 von: Martina-Weise

Am Sonntag lud der Deutsche Club für Leonberger Hunde e.V. zu einer Spezialhundeschau nach Leonberg, in die Wiege dieser Hunderasse, ein. Bei sonnigem Wetter tummelten sich 307 Leonberger Hunde aus ganz Europa auf dem Vereinsgelände am Tiefenbach. Viele Hundehalter kamen von weit her und hatten teilweise mehrere Tage im Auto zugebracht, was eigentlich für Hund und Mensch anstrengend ist. Doch es war kein lautes oder aufgeregte Hundegebell zu hören. Im Gegenteil, der interessierte Besucher wurde von entspannten Hunden und aufgeschlossenen Hundehaltern begrüßt. Mit einer stoischen Geduld ließen sich die majestätischen Leonberger bestaunen und streicheln. Auch untereinander gab es keine „Knuffereien“, sondern nur ein freundliches Miteinander. Es ist schon erstaunlich in welchen Ländern der Leonberger Hund vertreten ist. Die am weitesten her gereisten Leonberger kamen aus Russland, Norwegen und Slowakei. Weiterhin kamen sie aus Belgien, Holland, Schweiz, Frankreich. Auch Bundesländer wie Bayern und Sachsen waren vertreten.

Auf meine Frage, die ich hauptsächlich den ausländischen Gästen stellte, warum sie sich dem Leonberger Hund verschrieben haben, kam eigentlich immer die gleichen Antwort: Liebe auf den ersten Blick. Eine Holländerin erzählte mir ganz stolz, dass seit 1974 ihre vierbeinigen Begleiter immer Leonberger Hunde seien. Ein Leben ohne diese Hunde sei für sie unmöglich. Die russischen Gäste, die eine mehrtägige Anreise hinter sich hatten, versicherten mir, dass sie alles für ihre Leonberger machen, auch große Reisen. Alle Hundehalter, die sich zu diesem großen internationalen Treffen eingefunden hatten, haben eins gemeinsam: einen unbeschreiblichen Idealismus und Liebe zu ihren Leonbergern.

Aber einige Gäste waren verwundert, dass der Hund in Leonberg anscheinend keine große Rolle spiele. Zuwenig Leonberger Bürger kennen diese Hunderasse und „ihre Geschichte“..

Während am Samstag die Ausbildung und ihre entsprechenden Prüfungen das Hauptthema waren, wurde der Sonntag der Hundeschau gewidmet. Die Leonberger wurden in verschiedene Gruppierungen eingeteilt „bewertet“. Während der einzelnen Prüfungen bewegten sich diese mächtigen Hunde mit einer großen Eleganz und stellten sich mit einer großen Gelassenheit in die von den Preisrichtern gewünschten Positionen.

Ab 15.00 Uhr warteten die geprüften Hunde und ihre Halter – hauptsächlich wohl die Hundehalter – auf die Ergebnisse der Preisrichter. In einer mehrstündigen Zeremonie wurden die einzelnen Pokale verteilt. Zu diesem Anlass traf Herr Oberbürgermeister Schuler ein. Kurz begrüßte er die Hundehalter und übergab die jeweiligen Preispokale den Gewinnern.

Dieser Sonntag war ein unbeschreibliches Erlebnis. Es ist schade, dass diese wunderbare Veranstaltung zu wenig Beachtung in der Stadt Leonberg fand. Wenn sich aus „aller Herren Länder“ unsere vierbeinigen Stadtvertreter, die Leonberger Hunde, zu einem großen internationalen Treffen hier einfinden, müssten wir sie doch eigentlich gebührend empfangen.

Weitere Aufnahmen können Sie sich unter “www.flickr.com/photos/martina-weise ansehen”.

Am Sonntag lud der Deutsche Club für Leonberger Hunde e.V. zu einer Spezialhundeschau nach Leonberg, in die Wiege dieser Hunderasse, ein. Bei sonnigen Wetter tummelten sich 307 Leonberger Hunde aus ganz Europa auf dem Vereinsgelände am Tiefenbach. Viele Hundehalter kamen von weit her und hatten teilweise mehrere Tage im Auto zugebracht, was eigentlich für Hund und Mensch anstrengend ist. Doch es war kein lautes oder aufgeregte Hundegebell zu hören. Im Gegenteil, der interessierte Besucher wurde von entspannten Hunden und aufgeschlossenen Hundehaltern begrüßt. Mit einer stoischen Geduld ließen sich die majestätischen Leonberger bestaunen und streicheln. Auch untereinander gab es keine „Knuffereien“, sondern nur ein freundliches Miteinander. Es ist schon erstaunlich in welchen Ländern der Leonberger Hund vertreten ist. Die am weitesten her gereisten Leonberger kamen aus Russland, Norwegen und Slowakei. Weiterhin kamen sie aus Belgien, Holland, Schweiz, Frankreich. Auch Bundesländer wie Bayern und Sachsen waren vertreten.

Auf meine Frage, die ich hauptsächlich den ausländischen Gästen stellte, warum sie sich dem Leonberger Hund verschrieben haben, kam eigentlich immer die gleichen Antwort: Liebe auf den ersten Blick. Eine Holländerin erzählte mir ganz stolz, dass seit 1974 ihre vierbeinigen Begleiter immer Leonberger Hunde seien. Ein Leben ohne diese Hunde sei für sie unmöglich. Die russischen Gäste, die eine mehrtägige Anreise hinter sich hatten, versicherten mir, dass sie alles für ihre Leonberger machen, auch große Reisen. Alle Hundehalter, die sich zu diesem großen internationalen Treffen eingefunden hatten, haben eins gemeinsam: einen unbeschreiblichen Idealismus und Liebe zu ihren Leonbergern.

Aber einige Gäste waren verwundert, dass der Hund in Leonberg anscheinend keine große Rolle spiele. Zuwenig Leonberger Bürger kennen diese Hunderasse und „ihre Geschichte“..

Während am Samstag die Ausbildung und ihre entsprechenden Prüfungen das Hauptthema waren, wurde der Sonntag der Hundeschau gewidmet. Die Leonberger wurden in verschiedene Gruppierungen eingeteilt „bewertet“. Während der einzelnen Prüfungen bewegten sich diese mächtigen Hunde mit einer großen Eleganz und stellten sich mit einer großen Gelassenheit in die von den Preisrichtern gewünschten Positionen.

Ab 15.00 Uhr warteten die geprüften Hunde und ihre Halter – hauptsächlich wohl die Hundehalter – auf die Ergebnisse der Preisrichter. In einer mehrstündigen Zeremonie wurden die einzelnen Pokale verteilt. Zu diesem Anlass traf Herr Oberbürgermeister Schuler ein. Kurz begrüßte er die Hundehalter und übergab die jeweiligen Preispokale den Gewinnern.

Dieser Sonntag war ein unbeschreibliches Erlebnis. Es ist schade, dass diese wunderbare Veranstaltung zu wenig Beachtung in der Stadt Leonberg fand. Wenn sich aus „aller Herren Länder“ unsere vierbeinigen Stadtvertreter, die Leonberger Hunde, zu einem großen internationalen Treffen hier einfinden, müssten wir sie doch eigentlich gebührend empfangen.

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Leonberg – eine Schmuddelstadt? (23. 09. 2011)

Geschrieben am: 23. September 2011 von: Martina-Weise

Bei meinen letzten Besuchen der Leonberger Innenstadt musste ich wieder einmal feststellen, dass Leonberg dreckig ist. An vielen Straßenrändern modert das herabgefallene Laub. Abfall, bestehend aus Papierfetzen, zerknüllte Pappbecher oder Tetrapacks, liegt auf den Fuß- und Radwegen. Tüten mit Hausmüll werden in oder neben den städtischen Papierkörben entsorgt. Man kann Passanten beobachten, die ohne Skrupel ihre benutzen Taschentücher oder Bonbonpapiere einfach hinter sich fallen lassen oder in Hecken und Grünflächen werfen. Das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes in der Altstadt ist an vielen Tagen mit Zigarettenkippen verziert. Kurz gesagt, Leonberg macht einen schmuddeligen Eindruck und das schon seit langer Zeit. Natürlich stellt sich hier die Frage, was sind das für Menschen, die ihre Umgebung als Mülldeponie benutzen. Was haben sie für eine Erziehung genossen? Ich frage mich auch, ist dieses gleichgültige Verhalten ein Mangel an Identität zu Leonberg? Aber anscheinend sind die „Stadtregierenden“ an dem Thema „Saubere Stadt“ nicht sonderlich interessiert. Aus der Leonberger Stadtverwaltung, die aus einem Oberbürgermeister, zwei Bürgermeistern und drei Dezernaten besteht, kommen keine sichtbarer Vorschläge, diese Misere zu beseitigen. Auch der Gemeinderat scheint bezüglich dieses Themas recht fantasielos zu sein. Kurz vor Wahlen starten die einzelnen Parteien oder Fraktionen als Wahlpropaganda diverse Reinigungsaktionen. Nach der Wahl verebbt dieses Engagement recht schnell. Meine Herrschaften, wo bleibt Ihre Kreativität? Es gäbe so viele Möglichkeiten den Bürger, zu aktivieren:Warum kann man nicht Schulen und Jugendeinrichtungen verpflichten, ein- bis zweimal im Jahr Ihre Umgebung (nicht nur den Schulhof) zu reinigen? Im Ramtel wird diese Aktion im Rahmen der Ramtel-Brücke seit zwei Jahren erfolgreich durchgeführt.Wie wäre es, wenn die Stadtverwaltung Wettbewerbe, wie „Meine Stadt soll schöner werden“, oder „Die schönsten Blumenfenster „(geeignet für den Marktplatz), usw. ausschreiben oder organisieren würde? Warum kann die Einrichtung „Faszination Altstadt“ nicht verpflichtet werden, für die Sauberkeit des Marktplatzes zu sorgen. Ihre Mitglieder würden am meisten von diesem positiven Bild profitieren. Das gleich gilt natürlich auch für die Initiative „Wir sind Eltingen“.

Die Stadtverwaltung sucht Investoren und Gewerbebetriebe , die sich in Leonberg niederlassen sollen. Aber, meine Herrschaften, glauben Sie wirklich, dass ein Unternehmer mit seiner Familie in eine Stadt ziehen möchte, die so schmuddelig aussieht? Es gibt genügend Städte mit attraktiven Gewerbeflächen und sauberen Straßen und Grünflächen. Anstatt über ein neues Image der Stadt nachzudenken oder auf Identitätssuche zu gehen, sollten sich die „Stadtregierenden“ lieber Gedanken über das äußere Erscheinungsbild dieser Stadt machen. Das ist sicher kein Prestige bringendes Geschäft aber eine Aufgabe, die dringend angegangen werden muss und das sowohl von der Stadtverwaltung wie vom Gemeinderat.

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