Zuerst wird uns ein dringend benötigtes Naherholungsgebiet durch den Verkauf der Kirschgärten am altem Golfplatz drastisch verkleinert.
Um dieses Gebiet gewinnträchtig auszunutzen, wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Eine annehmbare Lösung wurde den Bürgern im Ramtel vorgestellt. Kaum hatten wir uns Wohl oder Übel mit dieser Bebauung abgefunden, tauchte ein Investor mit eigenen Bebauungsvorschlägen auf. Der größte Teil der Gemeinderäte stimmte diesen neuen Plänen auf Anhieb zu. 42-Wohneinheiten in glasummantelten Wohnkolossen sollten die Kirschgärten zieren. Gott sei Dank gab es kaum Wohnungsinteressenten, so dass diese Bebauung nicht durchgeführt werden konnte.
Jetzt erfahren wir durch einen Artikel in der LKZ, dass einem neuen Investor zu Liebe über eine neue Nachverdichtung auf 70 bis 80 Wohneinheiten nachgedacht wird. Bis jetzt hieß es immer, der Bebauungsplan bleibt bestehen, egal welcher Investor sich für das Grundstück interessiert. Eine Nachverdichtung würde dieser Aussage widersprechen und somit die Glaubwürdigkeit der verantwortlichen Entscheidungsträger sowohl im Gemeinderat wie auch in der Stadtverwaltung massiv erschüttern.
Das Ramtel ist bereits zu dicht bebaut. Die daraus entstandene Lärmbelästigung hat die Grenze der Verträglichkeit mehr als erreicht. Eine weitere verdichtete Bebauung würde die Lebensqualität im Ramtel gewaltig senken.
Die Bürgergemeinschaft Leonberg- Ramtel e. V. fordert Herrn Oberbürgermeister Schuler, Frau Baubürgermeisterin Horn und alle anderen verantwortlichen Entscheidungsträger auf, einer Nachverdichtung nicht zu zustimmen.
Bebauung der Kirschgärten – Wird wieder gegen das Ramtel entschieden? (24. 7. 2010)
Veranstaltung der Evangelische Geamtkirchengemeinde Leonberg ((9. 7. 2010)
Am Freitag, den 9. Juli 2010 wurde im Haus der Begegnung die Visitationen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Leonberg mit einem großen Gemeindeforum eröffnet. Trotz des schwülen und heißen Wetters waren viele Leonberger dieser kirchlichen Einladung gefolgt. Fast alle Sitzplätze des großen Gemeindesaals, in der die Veranstaltung eröffnet wurde, waren mit interessierten Besuchern besetzt.
Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit kurzen, Informationen über die Situation der Kirche. In zeitlich begrenzten Podiumsgesprächen interviewte die Moderatorin, Frau Dr. Rommel, ausgesuchte, aus den Gemeinden stammenden Jugendliche, Erwachsene, die entweder ehrenamtlich in der Kirche arbeiten oder der Kirche nahe stehen und Leonberger Prominente, wie Frau Horn, Baubürgermeisterin der Stadt Leonberg, Frau Schmauder, Jugendarbeit, Stadtverwaltung Leonberg, Herr Oettel, Pastorialreferent und Herr Schmidt, Chefredakteur der Leonberger Kreiszeitung. Im Wesentlichen sollten die Gesprächspartner ihr Bild über die evangelische Kirche Leonberg darstellen. Einstimmig meinten alle, dass sie wichtige Aufgaben in der Gesellschaft übernommen habe. Sie vertrete menschliche Werte, sie bietet ”Heimat” an und vor allem leistet sie unentbehrliche Arbeit im Bereich Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung. Die Jugendlichen wünschten sich modernere Kirchenlieder. Umrahmt wurden diese Podiumsdiskussionen mit musikalischen Darbietungen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Veranstaltung, meiner Meinung nach, der wichtigste, war ein “Marktplatz der kirchlichen Angebote”. In den verschiedenen Räumlichkeiten des Hauses hatten die einzelnen Kirchengemeinden oder kirchlichen Einrichtungen mit viel Phantasie einen Teil ihrer Arbeit präsentiert. Es war kaum machbar, in der kurzen Zeit die Fülle der Informationen in sich aufzunehmen. Auf jeder Ebene des Hauses luden kühle Getränke und kleine, süße oder herzhafte Häppchen zum Verweilen ein. Ich war beeindruckt, mit viel Engagement dieser Abend gestaltet wurde.
Flohmarkt. (15.06.2010)
Am 12. Juni 2010 fand ein großer Flohmarkt auf dem Leonberger Marktplatz statt. Wie jedes Jahr besuchte ich diesen Markt der Erinnerungen, in der Hoffnung, etwas besonderes zu erleben. Gott sei Dank spielte das Wetter mit. Es war nicht zu heiß und es regnete nicht. Mit alten Schaufensterpuppen, bunten Blechschilder, glitzernden Ketten und Ringen gestaltete Verkaufsstände luden zum Stöbern und Kaufen ein. Blank geputztes Geschirr und Besteck aus längst vergangener Zeit wurden bestaunt und bewundert. Ob sie auch Käufer fanden, weiß ich allerdings nicht. Es wurde gefachsimpelt, gehandelt oder einfach Neuigkeiten ausgetauscht. Wer nicht mitreden konnte, hörte einfach zu.
Ich suchte vor allem alte Postkarten und Kunstdrucke und wurde auch fündig. Natürlich gab es auch den üblichen Ramsch. Gebrauchte Schuhe, alte, verblichene Jacken, speckige Taschen, rostiges Werkzeug und verbrauchte Gesellschaftsspiele warteten auf einen neuen Besitzer. Original verpackte Elektrogeräte gehörten hierhert. Aber das waren nur kleine Ausrutscher, die das Gesamtbild nicht störten. Seit Langem war das mal wieder ein Flohmarkt, der dem Leonberger Marktplatz ein besonderes Flair verlieh.
Impressionen der letzten Gemeinderatssitzung. (18.05.2010)
Am 18. Mai fand um 19.00 Uhr eine Gemeinderatssitzung im Neuen Rathaus statt.Das normale Procedere dieser Veranstaltung wurde mit ein paar, so finde ich, recht seltsamem „Einlagen“ bereichert:
Der Versuch des Herrn Oberbürgermeister Schuler, die Sitzung pünktlich zu eröffnen, wurde von vielen Gemeinderäten ignoriert. Sie unterhielten sich angeregt weiter.
Auch gibt es immer ein paar Gemeinderäte, die zu spät kommen und in die angefangene Sitzung mit ihrem Auftreten Unruhe bringen.
Der Unmut über eine von der Verwaltung erstellte Unterlage veranlasste einen Gemeinderat diese zu zerknüllen und mit der Bemerkung, man solle sie während der Pfingstfeiertage mit Hilfe von Fachleuten noch einmal bearbeiten, weit hinter sich zu werfen. Ein anderes Mitglied des Gemeinderates plauderte im Eifer des Gefechts Informationen aus der Nicht-Öffentlichen-Sitzung aus und zu guter Letzt wurde die Sitzung für gute zehn Minuten unterbrochen, um noch einmal untereinander über eine Sachlage zu diskutieren. Bis jetzt war ich der Meinung, dass diese Art der Diskussionen in den Nicht-Öffentlichen-Sitzungen geführt werden.
Nach dieser Pause ging es dann erstaunlicher Weise zügig weiter.
An diesem Abend stellte ich mir unwillkürlich die Frage, ob dies eine ernst zunehmende Sitzung war oder nur eine Alibi-Veranstaltung für den Bürger. Frei nach dem Motto: Verhandelt wird ungestört hinter verschlossenen Türen und einmal im Monat machen wir eine „Schau-Sitzung.“ Auf diese Art werden Sie, meine Damen und Herren des Gemeinderates, das Vertrauen in Ihre Arbeit bei den Bürgern nicht stärken. Sollte dies der Versuch sein, uns interessierte Besucher aus den öffentlichen Sitzungen zu vergraulen, ist er fehlgeschlagen.
Lange Kunstnacht in Leonberg (17.05.2010)
Am 17. Mai hatten alle Galerien und Ateliers, Stadtkirche, Stadtmuseum und andere Einrichtungen ihre Türen ab 19.00 Uhr unter dem Motto, Lange Kunstnacht, geöffnet. Ich nutzte, wie viele andere Besucher, die Gelegenheit, mich über das Schaffen der hier wohnenden Künstler zu informieren. Die Möglichkeit von einer Ausstellung zur anderen zu schlendern, war ganz interessant, aber nicht sonderlich aufregend. Die Kunst, die dort präsentiert wurde, war mir auch zu einseitig.
Diese „ Lange Kunstnacht“ war eine reine Werbeveranstaltung für die hier arbeitenden Künstler, die wie mir scheint, keinen rechten Bezug zur Stadt Leonberg haben. Es fehlte die gewisse, besondere Atmosphäre, die es nur in Leonberg gibt, die Leonberg zu einer „Kunststadt“ machen könnte.
Für mich war es auch ersichtlich, dass viele Besucher nicht wegen des Kunstangebotes dort hingehen, sondern um sich zu unterhalten und um gesehen zu werden.
Alles in Allem war es sicherlich eine nette Veranstaltung, um die Altstadt und ihre Umgebung zu beleben, mehr aber nicht.
Putzete im Ramtel (06.05.2010)
Am 29. April 2010 veranstaltete die Ramtel-Brücke ihre erste gemeinsame Aktion ,eine große Putzete im Stadtteil Ramtel.
Ab 9.20 Uhr versammelten sich Mitglieder der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, Zivildienstleistende des Pro-Seniore und 400 Schüler der August-Lämmle-Schule im Schulgelände. Sie wurden in einzelne Gruppen aufgeteilt. Mit Handschuhen, grellen Schutzwesten, Greifzangen und Mülltüten ausgestattet, marschierten sie durch das ganze Ramtel und sammelten eifrig den umher liegenden Wohlstandmüll auf. Nach ungefähr drei Stunden kehrten sie hungrig, durstig und erschöpft mit gefüllten Säcken zurück. Vor allem die Schüler wartenden ungeduldig auf den Beginn der Hocketse.
Dr. Vonderheid, Finanzbürgermeister der Stadt Leonberg, besuchte uns kurz und begrüßte die Schüler und Helfer. Die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft und Herr Steinle, Schuldirektor der August-Lämmle-Schule, bedankten sich bei den Schülern für ihren Einsatz. Er eröffnete die Hocketse.
Für das leibliche Wohl hatte zum größten Teil die Bürgergemeinschaft gesorgt:
Herr Rath, (Metzgerei Rath) auch Mitglied bei uns, spendete 400 Fleischkäsescheiben; die dazu gehörenden Brötchen kamen von einem großzügigen Elternpaar der Schule. Beide Zutaten bereitete Herr Rath zusammen mit Helfern der Bürgergemeinschaft zu leckeren Fleischkäsebrötchen.
Auch die Kuchen, Getränke und Brezeln wurden von den Mitgliedern der Bürgergemeinschaft gestiftet. Zusätzlich wurden wir auch noch mit Geldspenden von unseren Mitgliedern unterstützt.
Am frühen Nachmittag löste sich die Hocketse allmählich auf. Es war eine gelungene Veranstaltung.
Am 29. April 2010 veranstaltete die Ramtel-Brücke ihre erste gemeinsame Aktion ,eine große Putzete im Stadtteil Ramtel.
Ab 9.20 Uhr versammelten sich Mitglieder der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, Zivildienstleistende des Pro-Seniore und 400 Schüler der August-Lämmle-Schule im Schulgelände. Sie wurden in einzelne Gruppen aufgeteilt. Mit Handschuhen, grellen Schutzwesten, Greifzangen und Mülltüten ausgestattet, marschierten sie durch das ganze Ramtel und sammelten eifrig den umher liegenden Wohlstandmüll auf. Nach ungefähr drei Stunden kehrten sie hungrig, durstig und erschöpft mit gefüllten Säcken zurück. Vor allem die Schüler wartenden ungeduldig auf den Beginn der Hocketse.
Dr. Vonderheid, Finanzbürgermeister der Stadt Leonberg, besuchte uns kurz und begrüßte die Schüler und Helfer. Die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft und Herr Steinle, Schuldirektor der August-Lämmle-Schule, bedankten sich bei den Schülern für ihren Einsatz. Er eröffnete die Hocketse.
Für das leibliche Wohl hatte zum größten Teil die Bürgergemeinschaft gesorgt:
Herr Rath, (Metzgerei Rath) auch Mitglied bei uns, spendete 400 Fleischkäsescheiben; die dazu gehörenden Brötchen kamen von einem großzügigen Elternpaar der Schule. Beide Zutaten bereitete Herr Rath zusammen mit Helfern der Bürgergemeinschaft zu leckeren Fleischkäsebrötchen.
Auch die Kuchen, Getränke und Brezeln wurden von den Mitgliedern der Bürgergemeinschaft gestiftet. Zusätzlich wurden wir auch noch mit Geldspenden von unseren Mitgliedern unterstützt.
Am frühen Nachmittag löste sich die Hocketse allmählich auf. Es war eine gelungene Veranstaltung.
Ab jetzt wird öfters getwittert (01.05.2010)
In Zukunft berichte ich Euch öfters mit Hilfe von Twitter über alles, was sich in Leonberg so tut. Das können Beobachtungen aus dem Gemeinderat oder kleine Episoden am Rande von Veranstaltungen sein. Ein bisschen Klatsch und Tratsch wird natürlich auch nicht fehlen. Mit Twitvid.com und Twitpic.com zeige ich Euch Leonberg und seine Bewohner aus meiner Perspektive. Werdet auf Twitter meine Followers.
Briefkarten.eu ist online! (11.04.2010)
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Seit heute ist die neue Website meines Verlages Briefkarten.eu online. Er ist der einzige in Leonberg ansässige Fachverlag, der sich auf die Veröffentlichung von Briefkarten spezialisiert hat. Sein Angebot reicht von Karten mit Drucken gezeichneter Ansichten aus Leonberg und Umgebung bis zu Themen gebundenen Motiven, wie zum Beispiel Glückwunsch- oder Trauerkarten. Auf der Website wwww.briefkarten.eu stelle ich ich Ihnen das aktuelle Angebot vor.
Sparversuche in Leonberg (16.03.2010 )
Jede Privatperson, die einen Schuldenberg vor sich herschiebt, ist normalerweise bedacht, ihn so schnell wie möglich abzubauen. Das heißt in den meisten Fällen, sie sparen überall da, wo es irgendwie möglich ist. Das gleiche Verhalten sollte auch von einer Stadtver-verwaltung gefordert werden. Doch anstatt das Bestreben des Gemeinderates und der Stadtverwaltung Kosten zu reduzieren zu fördern, wird es von allen Seiten kritisiert, jedenfalls dann, wenn die Sparmaßnahmen die eigenen Interessen oder Bequemlichkeiten betreffen. Für Viele scheint noch immer diese Devise zu gelten: Ich will alles und das möglichst zum Nulltarif. Wie hoch soll der städtische Schuldenberg noch wachsen? Wenn jetzt nicht gespart werden ”darf”, wann dann? Natürlich ist es nicht schön, wenn Einrichtungen wie Jugendhäuser auf der Streichlisten stehen könnten. Bis jetzt (16. 3. 2010) ist ihre Schließung noch nicht vom Gemeinderat abgesegnet worden. Aber wie wäre es, wenn statt Gejammere Taten folgen. Zum Beispiel könnten sich die mittelständischen Unternehmen, die zum Teil auch im Gemeinderat vertreten sind, an den Unkosten der Jugendhäuser und Kinderbetreuungseinrichtungen mit einer großzügigen Spende beteiligen. Das gleiche gilt natürlich auch für die gut situierte Leonberger Bürgerschaft, die es zweifellos gibt. Statt Dauerkritik aktive Mithilfe, das wäre einmal etwas Anderes.



