Leo Blog

Neuigkeiten rund um Leonberg

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Am 5. Mai 2013 wurde die Ausstellung des Künstlers Prof. Lim Dong Lak im Galerieverein eröffnet. Oberbürgermeister Bernhard Schuler sprach ein paar Grußworte. Frau Ossowski, Kulturamtsleiterin der Stadt Leonberg, stellte in aller Kürze den Künstler vor und referierte über seine Kunstobjekte. Doch diese Werke wirken auch ohne Erklärungen. Es ist nicht nötig, die Fantasie und Einfühlungsgabe des Betrachters durch Vorgaben einzuengen.

Heute habe ich mir die Spezialzuchtschau des Deutschen Clubs für Leonberger Hunde e. V. ( Landesgruppe Baden-Württemberg) angesehen. Es war wieder eine fantastische Veranstaltung. 120 Leonberger Hunde ließen sich von Richtern nach den unterschiedlichsten Kriterien bewerten. Den Ehrenpokal für den schönsten Leonberger (BOB) wurde von der Stadt Leonberg gestiftet und von Oberbürgermeister Bernhard Schuler übergeben.

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Eine Gemeinschaftsschule im Ramtel?

Am 16. April 2013 lud der Schuldirektor der August-Lämmle-Schule zu einem Informationsabend zum Thema Gemeinschaftsschule ein. Mit einer temperamentvollen Komposition eröffnete die Percussion-Gruppe der Schule diese Veranstaltung. Zuerst stellte Herr Metzger, Schuldirektor der Gemeinschaftsschule in Grafenau, sein Schulprogramm in allen Einzelheiten vor. Anschließend berichtete Herr Steinle über das Konzept „Gemeinschaftsschule“ der August-Lämmle-Schule. Mit Projekten wie zum Beispiel einem Radiosender, Theater-AG, Chor-AG, Gruppenarbeiten, diverse Förderprogramme und vielen anderen Angeboten für die Schüler hat sie sich bereits auf den Weg zur Gemeinschaftsschule gemacht. Herr Steinle betonte, dass er sich für eine Stadtteil-Schule mit hohem Bildungsniveau einsetzt. Den Beweis hat er bereits geliefert. Die Schule kooperiert mit der LEWA und anderen Ausbildungsbetrieben. Sie steht eng mit anderen Schulen jeglicher Art in Verbindung und betätigt sich auch im sozialen Bereich. Sie ist Mitglied der Ramtel-Brücke, dem sozialen Netzwerk im Ramtel. So vermittelt sie ihren Schülern nicht nur Sachkompetenz, sondern auch soziale Kompetenzen. Doch die Zukunft dieser Schule liegt in den Händen der Stadtverwaltung Leonberg und dem Gemeinderat. Ich hoffe sehr, dass hier fachkundig entschieden wird. Die Kostenfrage sollte nicht ausschließlich maßgebend sein. Sparen kann man wo anders. Hier geht es um die Zukunft von Kindern.

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Spaziergänger und Hunde - spannende Begegnung

Der Frühling ist da. In unseren Naherholungsgebieten wird wieder vermehrt gejoggt und spazieren gegangen. Leider gibt es immer wieder Konflikte zwischen Hundehaltern und Spaziergängern ohne Hund. Keiner hat für den anderen Verständnis und alle glauben Recht zu haben. Dabei gäbe eine einfache Lösung:

Hundehalter nehmen ihre Hunde dort an die Leine, wo es einen Leinenzwang gibt. Hundehalter nehmen den Hund kurzfristig an die Leine, wenn ein Spaziergänger darum bittet. Hundehalter sorgen dafür, dass ihre vierbeinigen Freunde nicht auf Spielplätze gehen. Die Spaziergänger verhalten sich so, dass der Hund keine Angst vor Ihnen hat. Spazierstöcke und Walkingstöcke werden bei der Begegnung mit dem Hund nicht benutzt, sondern ruhig am Körper gehalten. Wenn ein Spaziergänger unsicher ist, sollte er den Hundebesitzer ansprechen und ihm sagen, dass er Angst hat.

Mit diesen kleinen Gesten des gegenseitigen Verständnisses sollte ein freundliches Miteinander möglich sein.

Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Osterfest!

Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Osterfest!

BUND Leonberg, Mitgliederversammlung am 20.März 2013

Um 19:00 Uhr eröffnete Frau Sach, Sprecherin des Vorstandes des BUND Leonberg, die Mitgliederversammlung. Der erste Teil des Abends bestand aus der Entlastung des Vorstandes und einem Jahresrückblick. Frau Sach berichtete sowohl über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres wie auch über die geplanten Aktionen. Sie boten und bieten viele Radtouren an, die sowohl zusammen mit der RADL-Gruppe wie auch in Eigenregie organisiert werden. Gibt es eigentlich auch vergleichbare Unternehmungen, bei denen man sich ohne Rad fortbewegt? Besonders wichtig für den BUND Leonberg ist die Arbeit mit Kindern. Sie sollen spielerisch an die Natur herangeführt werden. So lernten sie im vergangenen Jahr Pflanzen und Tiere kennen. Die Kindergruppe besteht momentan aus neun regelmäßigen Besuchern. Der Rest kommt nach Lust und Laune. Der BUND beteiligte sich auch an den Demonstrationen gegen Stuttgart 21 und schrieb Gutachten für diverse Bauvorhaben. Ehrenamtliche Helfer befreiten Wiesen von Pflanzen, die die heimische Flora „bedrohen“ und sie an ihrer Ausbreitung hindert. Aber es wird auch gefeiert und gebastelt. So entstand für die Stuhl-Aktion der FAL ein mit Zweigen umrangter Kronstuhl. Auf dem Agendafest 2012 wurden die Besucher mit einen Naturquiz, bei dem es auch etwas zu gewinnen gab, überrascht. Kurz gesagt, das Angebot des BUND Leonberg ist so vielfältig, dass jeder etwas für sich finden könnte. Der BUND lädt auch im Jahr 2013 jeden zweiten Mittwoch des Monats zu einem Informations- und Diskussionsabend in die Räume der Blosenbergkirche ein.

Im zweiten Teil des Abends beschäftigten sich in Form einer Podiumsdiskussion Herr Mauch, Planungsamt der Stadtverwaltung Leonberg und ein Fachmann des BUND mit dem Thema „Braucht Leonberg neue Baugebiete?“ Herr Mauch gab als Einleitung der Diskussion einen Überblick über die geplanten Bauvorhaben. Er führte die Überlegungen der Stadtverwaltung aus und gab einen kleinen Einblick in die Arbeit des Planungsamtes. Die Stadt hat im Verhältnis zu gleichgroßen Städten zu wenig Gewerbefläche. Viele hier ansässige Unternehmen würden gerne ihre Betriebsfläche vergrößern. Aber die Stadtverwaltung hat erhebliche Schwierigkeiten, diese Wünsche zu erfüllen. So sucht sie intensiv nach Lösungen und geht in Gebiete, die umstritten sind. Bei den ganzen Planungen sind folgende Punkte zu beachten: Der Regionalplan muss auch eingehalten werden, auf Landschafts- und Naturschutz muss respektiert werden und nicht zuletzt sollte nach Möglichkeit auch auf die Bedürfnisse der Bürger Rücksicht genommen werden. Hier ist oft ein gewaltiger Spagat zu bewerkstelligen. Doch Fakt ist, dass mehr Menschen zur Arbeit aus Leonberg ‘raus fahren als ‘reinkommen. Der Fachmann nannte diesen Zustand Auspendlerüberschuss. Das Ziel einer Stadt sollte ein ausgewogenes „Pendlerverhältnis“ sein. Noch besser wäre es, wenn Arbeit und Wohnen nahe beieinander liegen würden. Der Fachmann des BUND gab der Diskussion noch einen ganz anderen Impuls: Ist es wirklich sinnvoll, wenn Gemeinden sich einen Wettbewerb im Gewerbeflächen-Angebot liefern? Sollte sich nicht jede Stadt eher fragen, wo ihre Stärken liegen? Wie definiert sich eine Stadt? Leonberg könnte sich zum Beispiel als idealer Wohnort mit einem noch relativ großen grünen Umland definieren. Es gibt auch die Möglichkeit, Gewerbegebiete interkommunal zu betreiben. Voraussetzung hierfür ist ein 100% faires Verhalten der beteiligten Kommunen. Neue Gewerbe- und Wohngebiete könnten auch durch effektivere Nutzung diverser Grundstücke gewonnen werden. Man könnte Unternehmen bitten, die Flächen, die sie nicht mehr benötigen, für eine anderweitige Nutzung freizugeben.In dieser Diskussion wurden viele Ideen entwickelt, von denen sicher einige auch in Leonberg angewendet werden könnten.

Zum Schluss referierte Frau Grauel über die Probleme, die das Aufstellen eines Windrades am Frauenkreuz mit sich bringt. In diesem Gebiet leben und jagen viel Milane. Sie sind nicht nur herrliche Vögel, sondern auch geschützt. Ich finde, hier sollte der Artenschutz Priorität eins haben. Das heißt: Verzicht auf das Windrad an dieser Stelle.

Dieser Abend enthielt so viele interessante Informationen, die auch für unsere Bürger und Gemeinderäte von Nutzen gewesen wären. Schade, dass nur wenige Besucher da war

Kirchenversammlung in der Versöhnungskirche (Leonberg-Ramtel)

Am 24. Februar 2013 lud die evangelische Kirche im Ramtel (Versöhnungskirche) nicht nur zum Gottesdienst, sondern auch zu einer anschließenden Gemeindeversammlung ein. Thema war die zukünftige Aufstellung der Kirche. Die Synode der evangelischen Kirche hat bis zum Jahr 2030 den Mitgliederschwund der Kirche minutiös aufgezeigt. Aufgrund der rückgängigen Mitgliederzahlen verringern sich auch ihre Einnahmen aus Kirchensteuern. Kurz gesagt, sie muss sparen. So müssen Kirchengemeinden zusammengelegt, Pfarr- und Arbeitsstellen gekürzt werden. Natürlich sind wir in Leonberg auch davon betroffen.

So stellte nun der Kirchengemeinderat der Versöhnungskirche und die Pfarrerin Frau Nitschke den Zuhörern drei verschiedene Möglichkeiten eines Zusammenschlusses vor: Eine Kooperation mit der Kirchengemeinde Eltingen, eine Teilfusion und eine Gesamtfusion. Eine Kooperation zwischen Eltingen und Ramtel würde eine geringfügige Veränderung für die Ramtel-Kirchengemeinde bedeuten. Einige Aufgaben, die in beiden Kirchen gleichermaßen anfallen, wie zum Beispiel die Betreuung der Konfirmanden, würden von einer Pfarrerin/einem Pfarrer betreut werden. Eine Gesamtfusion hieße, dass es eine große Kirchengemeinde (Leonberg) gäbe. Die direkte Gemeindearbeit solle in den jeweiligen Gemeinden bleiben. Alle andere Arbeiten würden zentralisiert werden. Es gäbe somit auch nur noch einen Kirchengemeinderat. Die Details wurden bereits in der Leonberger Kreiszeitung ausführlich behandelt und können bald auf der Webseite der Versöhnungskirche nachgelesen werden.

In dieser Kirchenversammlung wurde nun darüber debattiert, welche Art der Zusammenlegung für die Kirche und ihre Gemeinden am besten wäre. Unsere Pfarrerin Frau Nitschke und Vertreter vom Kirchengemeinderat ließen durchblicken, dass für sie eine Gesamtfusion denkbar wäre. Sie meinten, es wäre ein Neuanfang voller Chancen. Bestärkt wurden sie von einem Zuhörer, der die Kirche sowohl mit einem Wirtschaftsbetrieb, der saniert werden muss, wie auch mit einer kommunalen Gemeindereform verglich. Ich hatte eigentlich erwartet, dass unsere Kirchenvertreter viele Vorschläge und Ideen brächten, wie man die Kirchengemeinde stärken und vergrößern könnte. Nein, stattdessen wird beraten ,wie man die Kirche mithilfe von Zusammenschlüssen und Etatkürzungen „verwalten kann“. Sinkende Mitgliederzahlen oder Desinteresse an einem „Gemeindeleben“ sollten doch bei den Kirchen die Alarmglocken schrillen lassen. Stattdessen akzeptiert man anscheinend diesen Abwärtstrend und richtet sich auf bescheidenere Zeiten ein.

Dass sich die Institution Kirche ändern muss, scheint wohl nötig zu sein. Aber man sollte sich nicht nur auf verwaltungstechnische Verfahren beschränken sondern auch fragen, ob sie ihre Aufgaben, ihren Mitgliedern „nahe zu sein“, erfüllt. Das wäre im Gegensatz zu einer Gesamtfusion ein wirklicher Neuanfang.

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Naturnahe Waldwirtschaft versus Nationalpark Nordschwarzwald

Der Stadtverband Leonberg CDU lud am 19. Februar zu einem Stammtisch in den schwarzen Adler ein. Das Thema dieses Abends war: Naturnahe Waldwirtschaft versus Nationalpark Nordschwarzwald. Referent war Herr Frieder Kurtz.

Nach einer Begrüßung seitens Frau Kurtz (CDU-Landtagsabgeordnete) referierte Herr Frieder Kurtz (Leitender Forstdirektor) über das oben genannte Thema. Er vertrat an diesem Abend aber nicht die Meinung seiner Behörde sondern referierte über Daten und Fakten, die er selbst zusammengetragen und recherchiert hatte. Zuerst definierte er die Begriffe Nationalpark und naturnahe Waldbewirtschaftung: Der Nationalpark ist ein Schutzgebiet, das nicht vom Menschen beeinflusst wird und meistens einer eigenen Dynamik unterliegt. Hier werden auch keine Maßnahmen gegen Schädlinge unternommen. Die naturnahe Waldbewirtschaftung wird vom Menschen gelenkt. Hier werden Baumartenmischungen und keine Monokulturen angepflanzt. Zugleich werden Maßnahmen gegen Schädlinge durchgeführt. Kurz gesagt hier werden natürliche Prozesse von Menschenhand gesteuert.

Gehen wir jetzt in den Schwarzwald. Vor circa 7000 Jahren standen hier Buchenwälder mit geringem Fichtenbestand. Vor ungefähr 1000 Jahren fing der Mensch an, der Natur ins Handwerk zu pfuschen und nutzte im Laufe der Zeit diese Region auf unterschiedlichste Weise. Vor circa 300 Jahren verschwand langsam der Buchenwald und der Fichtenbestand stieg an. Heutzutage hat der Wald in dieser Region viele Aufgaben. Sein ständig nachwachsendes Holz ist ein bedeutender Wirtschafts- und Einkommensfaktor für viele ländliche Betriebe. Zugleich ist er ist aber auch ein wichtiger Ausgleichs- und Erholungsraum, der auch für Tourismus sorgt. Die Einrichtung eines Nationalparks würde gewaltige Veränderungen mit sich bringen.

Obwohl Herr Kurtz in dieser Region aufgewachsen ist und sichtlich an ihr hängt, verzichtete er auf Überzeugungsarbeit und überließ er es seinen Zuhörern, sich eine eigene Meinung zu bilden. So stelle ich mir die Fragen: Was passiert mit Waldbauern, die vielleicht seit vielen Generationen in dem Gebiet ihre Wälder haben? Welche Zukunftsmöglichkeiten haben die Betroffenen, weiter zu arbeiten? Bei diesem schwerwiegenden Entscheidungsprozess sollte es sekundär sein, ob Mitglieder eines Albvereins, Hobbywanderer und -Radler ihre Freizeit dort verbringen wollen. Während dieses Abends hat ein Zuhörer die Befürchtung geäußert, dass sich in einem Nationalpark wieder Wölfe ansiedeln könnten. Wenn das zuträfe, wäre das ein Argument für ihn.

Wir haben hier die Möglichkeit, ein Landschaftsgebiet zu schützen und fehlerhafte Nutzungen wie in vergangenen Zeiten zu vermeiden. Diese Chance sollten wir ergreifen. Das hieße allerdings, dass auf Seiten der Nationalparkgegner und -befürworter die Emotionen herunter geschraubt und auf Fakten basierende Kompromisse gesucht werden.

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Pferdemarkt 2013

Auch wenn wieder alle für den Pferdemarkt Verantwortlichen mit der Veranstaltung zufrieden sind und auch die LKZ des Lobes voll ist, gibt es ein paar Wermutstropfen, die auch erwähnt gehören:

Im Jahr 2011 wurden die Besucher aufgefordert, einen Button als Eintrittsgeld für den Umzug zu kaufen (so wurden diese Plaketten jedenfalls von den Verkäufern an den Mann/Frau gebracht). Dieses Jahr wurde man bereits beim Betreten der Steinstraße – hier begann der Krämermarkt - abkassiert. Laut Pferdemarkt-Historie zahlt die Stadt Leonberg seit 1976 den Pferdehändlern eine Aufwandsentschädigung. Damals wurde gar nicht daran gedacht, dass die Bürger sich an diesen Kosten beteiligen sollen. Dabei sollte es auch bleiben. Gegen eine freiwillige „Unterstützung“ für den Umzug ist nichts einzuwenden. Aber Eintritt für das eigentlich Großereignis, den „Leonberger Pferdemarkt“ zu verlangen, geht einfach zu weit. Ich habe bei Recherchen für meine Reportage Händler, Passanten und auch die jungen Leute, die die Button verkaufen mussten, interviewt. Mein Ergebnis war nicht so positiv, wie das der LKZ Reporterin. Ich habe ältere Herrschaften getroffen, die den Markt nicht besucht haben, weil Ihnen der Eintritt für zwei Personen zu hoch war. Händler haben sich negativ über diese Neuerung geäußert. Ihnen würden ein Teil der Kunden wegbleiben. Und nicht zuletzt die jungen Leute, die die Buttons verkauft haben. Sie haben sich den Unmut vieler Besuch anhören müssen und sind auch teilweise einfach zur Seite geschubst worden (tätlicher Angriff). Ich war Zeuge solch eines Verhaltens. Viele Besucher sind einfach durchgegangen ohne zu bezahlen. Wie wäre es, wenn die für dieses Prozedere verantwortlichen Gemeinderäte und Stadtangestellten die Eintrittsgelder von Besuchern einfordern?

Wie in der Broschüre für den Pferdemarkt erwähnt, gehören die Leonberger Hunde zum Pferdemarkt. Eine wahre Aussage, die wohl von einigen „Regierenden“ vergessen wurde. Zumindest hielten weder der Oberbürgermeister Schuler noch der erste Bürgermeister und Finanzbürgermeister Dr. Vonderheid oder sonst ein Vertreter der Stadt Leonberg es für nötig, sich die Trainingsschau anzusehen, die Akteure vor anwesendem Publikum zu begrüßen und sich für Ihren Einsatz zu bedanken. Immerhin kamen circa 30 Leonberger Hunde und ihre Hundeführer von auswärts zum Leonberger Pferdemarkt und das dieser trotz Kälte. Ein Großteil dieser Hunde zeigten im Reiterstadion in einer extra für den Pferdemarkt zusammengestellten Trainingsschau ihr Können. Herr Ziegler, Trainer der Leonberger Hunde (im DCL Baden-Württemberg), hatte sich wieder etwas ganz Besonderes für die Zuschauer einfallen lassen. Die Begeisterung des Publikums war auch dementsprechend groß. Nur die offiziellen Vertreter der Stadt fehlten. Aber dafür durften die Leonberger Hunde, das eigentliche Wahrzeichen unserer Stadt, das auf Schokoladentafeln abgedruckt wird oder als Stofftier verkauft wird, auf Platz 29 im Festumzug mitlaufen. Behandelt man so die weltweit geliebten Botschafter dieser Stadt?

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Wertstoffhof Leonberg - eine Zumutung für die Bürger.

Der Wertstoff in Leonberg ist eine Zumutung für die Bürger dieser Stadt. Seine Grundfläche hat die Form eines Flaschenkürbisses: Eine enge Einfahrt und eine enge Ausfahrt. Im Innenhof gibt es so wenig Parkmöglichkeiten, dass nur eine geringe Anzahl von Bürgern gleichzeitig ihren sortierten Müll dort abgegeben kann. Kaum mehr als 25 Autos finden dort zur selben Zeit Platz – und das bei einer Einwohnerzahl von ungefähr 45 000 Einwohnern. Samstags, wenn die meisten Bewohner der Stadt Zeit haben, sich ihren sortierten Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen, stauen sich vor diesem flaschenhalsartigen Eingang zum Wertstoffhof die Autos. Wenn Sie Pech haben, stehen Sie dort lange Zeit und das nur, um Müll loszuwerden. Wo bleibt hier die Bürgerfreundlichkeit?

Diese unzumutbare Situation hat nicht die Stadtverwaltung Leonberg zu verantworten, sondern ganz alleine das Landratsamt. Bei diesen hohen Müllgebühren, die wir zahlen müssen, können wir einen besseren Service erwarten. Vor einigen Jahren wurde dem Landratsamt von der Stadtverwaltung Leonberg ein größeres Gebiet ( in der Nähe vom ALDI) vorgeschlagen. Doch es wurde abgelehnt. Die Pacht war wohl zu hoch. Eine Alternative wurde vom Landratsamt nicht geboten. Hier ist keine Spur von Bürgerfreundlichkeit zu erkennen.

Nun frage ich mich, was wird eigentlich mit den Einnahmen aus den Müllgebühren gemacht? Wäre es nicht sinnvoll, diese Gelder unter anderem für ordentliche Wertstoffhöfe anzulegen?

Ich wollte diesen Artikel mit ein paar passenden Fotos bereichern. Aber mir wurde es streng verboten, auf dem Grundstück des Landratsamtes zu fotografieren. Wahrscheinlich möchte man nicht, dass dieser für die Bürger unzumutbare Platz im Internet bewundert werden kann.