Landesgruppen Schau der Leonberger Hunde (01.05.2012)

Geschrieben am: 4. May 2012 von: Martina-Weise

Zum zwanzigsten Mal richteten die Mitglieder der Landesgruppe Baden-Württemberg des Deutschen-Clubs für Leonberger Hunde e.V. die Landesgruppen Schau aus.
Dieses Jubiläum veranlasste die Stadt Leonberg, einen Jubiläumspokal zu stiften. Er wurde während der Siegerehrung von Oberbürgermeister Schuler übergeben.

Am Morgen des 1. Mai 2012 versammelten sich bei strahlendem Wetter 128 stattliche Leonberger Hunde mit ihren Hundeführern auf dem Vereinsgelände im Tiefenbach (Leonberg). Sie reisten nicht nur aus den unterschiedlichsten Bundesländern (Deutschland) an, sondern kamen auch aus der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich und aus der Tschechischen Republik.
Geduldig warteten die Leonberger Hunde auf ihren Auftritt vor den Preisrichtern. Mit stoischer Ruhe ließen sie sich von Zuschauern bewundern und streicheln.

Bewertet wurden die Hunde in verschiedenen Klassen: der Veteranenklasse, Jugendklasse, Leistungsklasse, Zuchtklasse, Championklasse, Ehrenklasse, Zwischenklasse und der offenen Klasse. Die jeweiligen Preisrichter machten sich ihre Entscheidungen nicht leicht. Sie bewerteten nicht nur den Körperbau, Zahnstand, Fellfarbe und die Art, wie sich ein Hund bewegte, sondern auch seinen Charakter. Ein Hund, der sich während seines Aufenthaltes auf dem Vereinsgelände aggressiv zu anderen Hunden zeigte, wurde gleich disqualifiziert. Während dieser doch wichtigen Prozedur des Richtens herrschte eine entspannte Atmosphäre. Die Hundebesitzer gratulierten sich gegenseitig zu Ihren guten Bewertungen, tauschten Erfahrungen untereinander aus oder unterhielten sich einfach.

Es war nur schade, dass so wenig Leonberger Bürger Interesse an dieser Veranstaltung zeigten.

Den Mitgliedern der Landesgruppe Baden-Württemberg des Deutschen Clubs für Leonberger Hunde e.V. kann man zu dieser gelungenen Veranstaltung gratulieren.

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Leonberger Hunde zu Besuch im Pro Seniore in Leonberg-Ramtel. (16. 04. 2012)

Geschrieben am: 16. April 2012 von: Martina-Weise

Der Leonberger Hund wurde vor circa 166 Jahre hier erstmals gezüchtet. Heinrich Essig, Stadtrat aus Leonberg, kreuzte eine Neupfundländerhündin und einen Bernhardinerrüden. Für die Zucht wurden später weitere Bernhardiner und ein Pyrenäen-Berghund genommen. Aus diesen Züchtungen entstand unser Leonberger Hund. Er hat weltweit Freunde und ist ein beliebter Begleiter des Menschen geworden. Mit seinem majestätischen Aussehen und seinem ausgeglichenen Wesen zieht er alle, die ihm begegnen, in seinen Bann.

Der Deutsche Club für Leonberger Hunde e. V. stellt in regelmäßigen Abständen seine Hunde vor. Im Februar 2012 waren sie zum Beispiel beim Pferdemarkt in Leonberg zu bewundern. Seit September 2011 besuchen Mitglieder des Vereins „Deutscher Club für Leonberger Hunde e. V.“ mit ihren Hunden regelmäßig das Pro Seniore in Leonberg- Ramtel. Dieses soziale Engagement wird von den Bewohnern dieser Senioren Residenz mit viel Dankbarkeit entgegen genommen.

Letzten Sonntag (15. 04. 2012) war es wieder so weit. Drei Leonberger Hundedamen im Alter von zwei bis vier Jahren besuchten mit ihren Hundeführern/innen das Pro-Seniore. Bereits im Foyer wurden sie von Bewohnern der Senioren Residenz auf das herzlichste begrüßt. Auf den einzelnen Etagen warteten die Bewohner sowohl vor wie auch in ihren Zimmern auf die besonderen Besucher. Bei einigen Seniorinnen wurden Erinnerungen an ihre eigenen vierbeinigen Begleiter vergangenger Tage wachgerufen und ihre Augen begannen richtig zu strahlen. Die Leonberger gaben jedem, der sie näher kennenlernen wollte, die Möglichkeit sie zu streicheln. Eine Hündin gab sogar eine Sondervorstellung: Sie gab jedem, der ihr die Hand gab, „Pfötchen“. Solche Einsätze sind für die Hunde natürlich anstrengend und erfordern höchste Aufmerksamkeit. Voraussetzungen für diese Auftritte sind langes Training und eine enge Verbundenheit zwischen Hund und Besitzer. Regelmäßig (Sonntag Vormittag) trainieren die Leonberger mit ihren Hundeführern/innen auf dem Clubgelände des Vereins am Tiefenbachsee.

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Neue Wege im Pro-Seniore mit Aromapflege (14. 04. 2012)

Geschrieben am: 15. April 2012 von: Martina-Weise

Die Leiterin des Pro-Seniore in Leonberg-Ramtel, Frau Viellieber, geht neue Wege in der Seniorenbetreuung. Sie möchte ihren Bewohnern nicht nur eine bestmögliche Pflege und Versorgung bieten, sondern ihnen auch ein Gefühl von Geborgenheit geben. Ihre Kreativität kennt diesbezüglich keine Grenzen. Mit regelmäßigen Veranstaltungen wie Modenschau, Flohmarkt, Sommerfeste sorgt sie für Abwechslung im Haus. Momentan verfolgt sie eine neue Idee:

Gibt es etwas schöneres, als sich mit schönen Düften zu umgeben? Eigentlich nichts. Im Gegenteil: Ätherische Öle und Aromen richtig angewandt, erzeugen positive Stimmungen und steigern das Wohlbefinden. Der richtige Einsatz dieser Öle muss allerdings gelernt werden.

Sie organisierte für die Altenpfleger/-innen und Betreuer/innen des Pro-Seniore eine Schulung über das Thema „Einsatz ätherischer Öle im Pflegealltag“. Da Frau Viellieber auf eine gute Weiterbildung ihrer Mitarbeiter Wert legt, hat sie die Gründerin des „Aroma Institut am See“, Frau Doris Ilg-Hewelt, für dieses Seminar engagiert. In Ihrem Institut wird seit Jahren eine fundierte und vor allem Firmen unabhängige Aus- und Weiterbildung im gesamten Einsatzbereich ätherischer Öle angeboten. Die Referenten, die Frau Ilg-Hewelt zu den verschiedensten Seminaren einlädt, sind Ärzte, Apotheker, Botaniker, Chemiker und andere Wissenschaftler. Alle haben umfassende Erfahrungen mit ätherischen Ölen gesammelt und gemacht. Frau Ilg-Hewelt arbeitet mit den verschiedensten Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Katherinenhospital in Stuttgart, erfolgreich zusammen. Wir „zivilisierten“ Menschen haben verlernt, die Heilkraft der Natur zu nutzen. Frau Ilg-Hewelt möchten diesem Trend entgegenwirken. So fahndet sie ständig nach neuen Forschungsergebnissen. Sie arbeitet mit Ärzten und Therapeuten zusammen. Ihr Wissen gibt sie in Seminaren und Kursen weiter.

Dieses sechs-tägige Seminar, dass im Pro-Seniore stattfindet, beinhaltet die Geschichte der Aromatherapie, allgemeine Grundkenntnisse der Heilpflanzen, ihre chemischen Zusammensetzungen, ihre Wirkungsweisen, die Anwendung ätherischer Öle im Pflegealltag, praktische Massageübungen und die Herstellung von Salben. Das Seminar wurde in drei Unterrichtseinheiten (Module) geteilt. Jede Einheit dauert zwei Tage.

Letzten Dienstag und Mittwoch begann das Seminar. Während dieser zwei Tage erlebten wir eine Kursleiterin, die mit Esprit einen sehr komplexen Unterrichtsstoff vermittelte. Ihre Begeisterung für die „Aromatherapie und-pflege“ zog alle Seminarteilnehmer in ihren Bann. Anhand von praktischen Beispielen vermittelte sie die Wirkung der ätherischen Öle. Frau Ilg-Hewelt berichtete: Der gezielte Einsatz dieser Öle kann Patienten die Angst vor Operationen lindern oder ganz nehmen. In Schlaflabors habe man bereits ätherische Öle gegen Schlafstörungen oder Einschlafproblemen erfolgreich eingesetzt. Heilungsprozesse von Wunden können mit natürlichen Mitteln, wie mit „Lavendelöl“ gefördert werden.“

Mit lebhaften Erzählungen aus ihrem persönlichen Wirkungskreis verdeutlichte sie vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der ätherischen Öle. „Eine Salbe mit Bestandteilen von Heilpflanzen ist oft genauso wirksam oder sogar wirksamer als eine industriell hergestellte Salbe der Pharmaindustrie.“ Aber sie warnte zugleich vor dem leichtsinnigen Umgang mit den ätherischen Ölen. Sie betonte immer wieder, dass sie in diesem Seminar in (Pro-Seniore) über Aromapflege unterrichte und nicht über die Therapie. Dies ist das Fachgebiet von Heilpraktikern, Ärzten und Aromatherapeuten.

Mitte und Ende Mai folgen die nächsten Seminareinheiten. Wenn Sie Interesse an dem großen Thema „Ätherische Öle und Ihre Anwendungen“haben, besuchen Sie die Website des “Aroma Institut am See“ (www.aroma-institut-am-see.de)

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Ein Idealist gibt seine Gemeinderatstätigkeit auf. (01. 03. 2012)

Geschrieben am: 1. March 2012 von: Martina-Weise

In der letzten Gemeinderatssitzung verabschiedete Herr Oberbürgermeister Schuler unseren langjährigen Gemeinde- und Stadtrat, Erwin Widmaier, mit sehr persönlichen und warmherzigen Worten.
Siebenunddreißig Jahre hat Herr Widmaier die Stadtpolitik mitgeprägt und die Interessen der Bürger vertreten. Er war ein Gemeinderat der leisen Töne und setzte lieber auf „sanfte Beharrlichkeit“ als auf effektvolle Auftritte. Die Bürgernähe nahm er sehr ernst und hatte für jeden, der sich an ihn wandte, Zeit. Wie er selbst bemerkte, war die Gemeinderatstätigkeit sein „Hobby“. So setzte er sich schon lange bevor die Migrationspolitik von der Bundesregierung erfunden wurde für die Integration ausländischer Mitbürger ein. Aus diesem Grund verfolgte er die Arbeit des internationalen Rates mit großem Interesse. Sein Engagement beschränkte sich aber nicht nur auf die Gemeinderatstätigkeit. Er setzte sich für die freiwillige Feuerwehr ein und arbeitete bei der Umweltgruppe des Eltinger Bürgervereins mit. Kurz gesagt er war ein Gemeinderat „mit Herz“ und bleibt ein großes Vorbild für uns alle.

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Das Hallenbad in Leonberg – Neubau oder Sanierung? (28. 02. 2012)

Geschrieben am: 28. February 2012 von: Martina-Weise

Am 25 März soll über das Schicksal des Hallenbades und Sportzentrums in Leonberg mit Hilfe eines Bürgerentscheides entschieden werden. Es ist vor circa 37 Jahren auf Wunsch der Bürger gebaut worden. Leonberge Bürger gründeten einen Förderverein, sammelten Spenden und konnten sich mit einem beträchtlichen Betrag an seinen Baukosten beteiligen. Man könnte das Hallenbad als ein Symbol eines kooperativen Handelns zwischen der damaligen Stadtverwaltung und den Bürgern betrachten. Das Bädle und das Heimatmuseum verdanken wir ähnlichen Engagements.
Seit einiger Zeit weiß man nun, dass dieses Sportzentrum sanierungsbedürftig ist. Aber anstatt die Sanierung als einen „normalen Vorgang“ zu betrachten – immerhin ist dieses Gebäude nicht einmal vierzig Jahre alt – geistern jetzt Stimmen umher, die mit allen Mitteln einen Abriss und einen Neubau vorantreiben wollen. Überspitzt gesagt, hat sich die Bevölkerung in Leonberg in zwei Lager aufgeteilt, die Sanierungsbefürworter und die „Neubaufans“. Letztere Gruppierung versucht mit plakativen Ausführungen im Internet die Bürger auf ihre Seite zu ziehen. Es werden sowohl Gutachten, die von der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben wurden wie auch von der Stadtverwaltung vorgelegte Kostenberechnungen angezweifelt. Statt dessen werden neue Berechnungen, die als unumstößlich gelten sollen aufgestellt. Dass der Grund im Bereich des Leobades für solch einen Neubau problematisch ist, scheint uninteressant zu sein. Eventuelle Mehrkosten auf Grund der „Bodenbeschaffung“ scheint es wohl auch nicht zu geben. Es sieht aus, als ob das Leo-Bad mit einem in das Gelände integrierte Hallenbad aufgewertet werden soll, „hier kann auch bei Kälte und Regen geschwommen werden“. Ein sicher interessanter Aspekt. Aber wie sollen unsere Senioren oder gehbehinderten Bürger im Winter in dieses neuerdachte Hallenbad kommen? Ein Gemeinderat meinte, ihn interessieren nur nur junge Familien….. – was für eine soziale Einstellung.

Die Sanierungsbefürworter widersprechen mit Hilfe ihrer Website den Argumenten. Vor allem aber sind sie sich der sozialen Verantwortung bewusst. Sie stellen die immens wichtigen Fragen: Wie sollen „Schwimmvereine“ während einer 40-monatlichen Bauphase existieren? Wie sollen Senioren, die gewohnt sind, mehrmals die Woche schwimmen zu gehen,während dieser Bauphase einen adäquaten Ausgleich finden? Wie sollen Schulen in dieser Zeit ihren Schwimmunterricht abhalten?
Das Hallenbad ist architektonisch ganz gut gelungen. Es passt sich gut in das Stadtbild ein, was man von vielen anderen Neubauten nicht behaupten kann. Es liegt zentral und entspricht dem von Herrn Oberbürgemeister Schuler ausgesprochen Motto: Leonberg ist eine Stadt der kurzen Wege. Würde das Hallenbad wirklich abgerissen werden, so müsste dieses Gelände neu gestaltet werden. Sollte hier ein oberirdisches Sportzentrum ohne Hallenbad entstehen,stellt sich die Frage: Wo sollen die Marktbesucher oder die Gäste des Hauses der Begegnung parken? Nicht jeder parkt gern in einer Tiefgarage, Besonders Abends werden oberirdische Parkplätze bevorzugt. Was passiert mit der „Leo-Mess“, die sich auch über den Hallenbadparkplatz erstreckt? Wo soll der Krämermarkt des Pferdmarktes stattfinden? Bis jetzt können diese Veranstaltungen auf der zentral gelegenen Fläche stattfinden und können von Bürgern, die auf kurze Wege angewiesen sind, besucht werden.
Die Stadt hat auch eine gewisse Fürsorgepflicht für ihre Bürger. Dazu gehört auch die Erhaltung von sportlichen und kulturellen Einrichtungen. Dies kann man nur, wenn das Hallenbad in endlicher Zeit saniert wird.



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Leonberger Pferdemarkt (14. 02. 2012)

Geschrieben am: 16. February 2012 von: Martina-Weise

Zum 241. Pferdemarkt sammelten sich morgens in Leonberg sowohl auf dem Marktplatz wie auch am Reiterstadion Pferde unterschiedlichster Art und warteten auf Ihre Prämierungen. Alledings waren es diesmal wesentlich weniger Tiere als in den letzten Jahren. Einige Holzgeländer waren total verwaist. Auch viele Pferdfreunde scheuten diesmal den Besuch dieses traditionellen Festes. Ob der Schneefall, die schneiten Straßen und die Staus daran schuld waren oder ob es inzwischen attraktivere Pferdemärkte gibt, wird man sicher nicht erfahren.
Im alten Reiterstadion in der Fichtestraße stellten die Pferdehändler den Zuschauern und den Preisrichtern ihre Stuten vor. Anschließend zogen prachtvolle Gespanne in das Reiterstadion ein.

Zum Pferdemarkt in Leonberg gehören nicht nur die Pferde sondern auch die Leonberger Hunde, unsere weltweit bekannten Botschafter.

Trotz der schwierigen Wetter- und Straßenverhältnisse haben sich die Leonberger Hunde mit ihren Besitzern auf den Weg nach Leonberg gemacht. Einige mussten in mehreren Staus ihre Geduld auf die Probe stellen. Schließlich trafen sich 17 Leonberger Hunde in der “Wiege ihrer Herkunft“. 16 junge Hunde, der Jüngste war acht Monate, und ein elfeinhalb jähriger Veteran – also ein Generationen übergreifendes Treffen – stellten sich zum Leonberger Pferdemarkt ein.
Bei starkem Schneefall marschierten sie in das Reiterstadion ein. Herr Hellener stellte “seine Leonberger” vor und erklärte die Grundzüge der Ausbildung. Anmutig und majestätisch bewegten sich die Hunde in der Arena des Reiterstadions und zeigten dem Publikum, was sie schon alles gelernt hatten. Herr Ziegler, der hier in Leonberg die Hunde und ihre Hundeführerinnen und -führer trainiert, hatte sich eine besondere Attraktion ausgedacht: Er verwandelte sich in ein Hinderniss (im Vierfüßlerstand) und ließ die Hunde über sich springen. Mit begeistertem langanhaltendem Beifall wurden er und “seine Artisten” für ihre Darbietung belohnt.

Es ist schade, dass weder Herr Obermürgermeister Schuler noch Frau erste Bürgermeisterin Horn oder Finanzbürgermeister Dr. Vonderheid sich die Zeit nahmen, unsere vierbeinigen weltbekannten Botschafter und ihre Besitzer in Leonberg willkommen zu heißen. Haben Sie alle vergessen, dass Leonberg seinen Bekanntheitsgrad dem Leonberger Hund und dem unermüdlichen Engagement seiner weltweit verstreuten Besitzer zu verdanken hat? Dass die Leonberger Hunde sogar im Umzug nur “unter ferner liefen” , auf Platz 15 ( trotz rechtzeitiger Anmeldung) mitlaufen durften, war eine peinliche Entscheidung. Sie können sicher sein, hätten die Partnerstädte von Leonberg so einen prachtvollen Botschafter für Ihre Stadt, er würde allen vorausgehen und hofiert werden.

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Bürgerbegehren – ein Bürgerwille ohne Wirkung? (31. 01. 2012)

Geschrieben am: 1. February 2012 von: Martina-Weise

Viele Bürger der Stadt Leonberg haben sich mit Hilfe eines Bürgerbegehrens für die Sanierung des Hallenbades ausgesprochen. In der gestrigen Gemeinderatssitzung, die von erstaunlich vielen Bürgern besucht wurde, hatten die Stadträte die Möglichkeit, dieses Begehren anzuerkennen. Die einzigen Gemeinderäte, die sich für die Akzeptanz des Bürgerbegehrens aussprachen, waren Frau Weiss, Herr Dr.Maurmaier und Herr Vestner. Doch die GABL, die CDU und ein Teil der FWV sprachen sich für einen Bürgerentscheid aus. Argumente, wie die Möglichkeit zu einem öffentlichen Diskurs zu schaffen, bessere Informationspolitik, mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung wurden genannt.
Dabei haben bereits engagierte Bürger ihre Freizeit geopfert und über die Situation des Hallenbades informiert. Sie haben weit mehr Unterschriften als benötigt gesammelt und sie fristgerecht der Stadtverwaltung überreicht.
Und wie wird diese Bürgerbeteiligung belohnt?
Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde in einer geheimen Wahl der Bürgerentscheid beschlossen.
Diese Mehrheit der Gemeinderäte scheint wohl zu glauben, dass die Bürger, die sich per Unterschrift für eine Sanierung ausgesprochen haben, nicht wussten, was sie taten, oder um was es geht.
Das Hallenbad wird seit Wochen in der Leonberger Kreiszeitung thematisiert. Jeder, der sich dafür interessiert, konnte sich „schlau machen“. Aber jetzt sollen wir “fachgerecht geschult“ werden.

Bei den Besuchern der Gemeinderatssitzung fand diese Entscheidung keine große Zustimmung. Dass ein Neubau des Hallenbades und des Sportzentrums einschließlich seiner Vorbereitung viel mehr Zeit in Anspruch nimmt als eine schrittweise Sanierung, scheint kaum zu interessieren. Wie sollen Schulen während der langen Bauzeit ihrer Verpflichtung, Schwimmunterricht zu geben, nachkommen? Wie sollen Schwimmvereine ihre Mitglieder halten? Wo sollen die Bürger hingehen, die aus gesundheitlichen Gründen, das Hallenbad benötigen? Wo sollen unsere Senioren schwimmen gehen?
Wann werden diese Fragen beantwortet?

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Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes Leonberg (14. 01. 2012)

Geschrieben am: 16. January 2012 von: Martina-Weise

Am Samstag, den 14. Januar 2012 lud der CDU-Stadtverbandes Leonberg zu einem Neujahrsempfang in das Gemeindehaus der Michaelskirche ein. Um 14.30 war der Gemeindesaal  bis auf ein paar wenige Sitze mit interessierten  Besuchern voll besetzt. Frau Kurtz begrüßte die Gäste in ihrer gewohnt herzlichen Art. Sie sprach die politischen Ereignisse der letzten Zeit an, den Regierungswechsel in Baden-Württemberg, die Volksabstimmung über die Mitfinanzierung durch Baden-Württemberg von Stuttgart21 und einige andere Themen. Besonders dankte Sie den Vertretern der FWV und der CDU für die gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zur Volksabstimmung. In ihrer sanften Art erinnerte sie die Gemeinderäte diskret daran, dass sie bei ihren Entscheidungen nicht die Interessen der Bürger aus den Augen verlieren sollten.

Als nächster Redner begrüßte Herr Oberbürgermeister Schuler die anwesenden Gäste. Wortgewandt umriss er in einem „Kurzausflug“ die allgemeine Wirtschaftspolitik.  Er betonte, dass es uns in Deutschland noch immer sehr gut gehe. Auf Leonberg bezogen bemerkte er, dass viele Projekte, die am Anfang von Bürgern abgewiesen wurden, sich später als positiv und richtig erwiesen haben. Als Beispiel nannte er den Westanschluss und die neue Nutzung des Seehauses. Mit guten Wünschen für das Neue Jahr beendete er sein Grußwort.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Pianist P. Bebelaar. Sowohl die Auswahl seiner Musikstücke wie auch die Interpretation waren beeindruckend und nicht alltäglich.

Als Gastredner war Herr Matthias Holtmann eingeladen. Er sollte über das Thema „Moderne Kommunikation zwischen Facebook und Höhlenmalerei“ referieren oder sprechen. Dies schien er wohl vergessen zu haben. Er über die Unterschiede zwischen den Sendern SWR1, SWR2, und SWR4. Er bekannte, ein konservativer Denker zu sein, sprach über POP-Musik und ihre Akzeptanz. Er sinnierte über die Tatsache, dass alle Kabarettisten aus dem linken Lager kommen usw. Aber das Thema der Kommunikation wurde nur einmal erwähnt. Er bekannte sich als Nichtnutzer des Facebooks und machte sich über die Rubrik „Freunde“ lustig. Erstaunlich war , dass ein routinierter Moderator nicht frei spricht sondern alles vom Blatt abliest. – Sollte dies etwa eine Hommage  für den großartigen, leider schon verstorbenen Kabarettisten Hans Dieter Hüsch sein? Auch er las seine Texte grundsätzlich ab.

Das Schlusswort hatte der Vorsitzende des JU-Stadtverbandes, Herr Stürz. Seine doch recht aggressiven Aussagen gegenüber der jetzigen Landesregierung waren eigentlich nicht der richtige Abschluss für diesen stimmungsvollen Neujahrsempfang.

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Alt-Russsiche Weihnacht in Leonberg (18. 12. 2011)

Geschrieben am: 20. December 2011 von: Martina-Weise

Am 18. Dezember lud das Tanz- und Gesangensemble RUS aus Wladimir in der Stadthalle zu einer Alt-Russsischen Weihnacht ein. Sie nahmen uns, die Zuschauer, auf eine musikalische Reise nach Russland mit. Die Sängerinnen und Sänger waren in prachtvolle Original-Kostüme gekleidet. Mit ihren Tänzen und Gesängen verzauberten sie das Publikum. Sie spiegelten sowohl  ausgelassene Feste  und Freude wie auch die besinnliche und auch erwartungsfrohe Zeit vor der Ankunft des Heilands wider. Wehmütige Klänge wechselten sich mit frohen und temperamentvollen Melodien ab. Diese lyrischen Gesänge und die Instrumentaleinlagen der Musiker stimmten das Publikum auf die kommende Weihnachtszeit ein. Für diese faszinierende Vorstellung bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus.

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Agenda-Forum (1. 12. 2011)

Geschrieben am: 2. December 2011 von: Martina-Weise

Am 1. Dezember fand zum ersten Mal eine öffentliche Agenda-Sitzung statt. Die Zukunftsplanung war das einzige Thema. Aus irgendwelchen Gründen, die mir nicht ganz einleuchteten, will die Stadtverwaltung die jetzige Struktur der Agenda durch einen Verein ersetzen. Bevor ich dieses Forum besuchte, war mir nicht klar, warum sich die Agenda dagegen wehrt. Doch dieser Abend belehrte mich vom Gegenteil.
Frau Dr. Schlicke, Sprecherin der Agenda, begrüßte alle Anwesenden und erläuterte in einem kurzen Referat den Gedanken der Agenda und ihren Sinn. Agenda als offenes Bürgerforum, als eine Plattform für Bürger  die sich für Projekte  einsetzen. Hier können sich Bürger einbringen, ohne auf Vereinsstatuten achten zu müssen oder durch Vereinsregeln eingeengt zu werden.
Als zweiter Redner kam Herr Dr. Vonderheid zu Wort. Er schilderte als erstes die finanzielle und Verwaltungsunterstützung seitens der Stadt.  Mit 600 Arbeitsstunden und einem jährlichen Etat von 4000.- € wird die Arbeit der Agenda unterstützt. Unwillkürlich stellte ich mir, als Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Leonberg Ramtel die Frage: Warum erhalten wir, die Bürgervereine, für unsere Arbeit  keine Unterstützung?
In seinen weiteren Ausführungen versuchte er mit blumigen Worten den anwesenden Agenda-Vertretern eine Vereinsgründung schmackhaft zu machen. Er bot eine Mitgliedschaft der Stadtverwaltung mit einem besonderen Mitgliedsbeitrag in Höhe der jetzigen Zuwendung an. Als Höhepunkt dieses Vortrages verkündete er, dass er persönlich nur in einen Leonberg übergreifenden Verein  eintreten würde.  Mit anderen Worten, die Arbeit der anderen Bürgervereine ist nutzlos? Er möchte die Agenda zu einem Dachverein für alle anderen Vereine machen? Glauben Sie, Herr Dr. Vonderheid, dass  Bürgervereine, die teilweise  seit über 50 erfolgreiche Arbeit leisten, auf einen Dachverein, der von der  Stadtverwaltung angeregt wird, angewiesen sind? Für den außenstehenden Zuhörer hörte sich das so an, als ob hier ein Eliteverein gegründet werden soll, bei dem die übrigen einfachen Vereine, die sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanzieren, mitmachen dürfen. Ich glaube, hier hat sich unser Finanzbürgermeister etwas vergaloppiert.

Trotz dieses sehr spendablen Angebotes seitens der Stadtverwaltung wurde es eigentlich vorerst abgelehnt. Die Begründung hierfür kamen bei der anschließenden Diskussion zu Tage.  Alle Agenda-Vertreter, die sich zu Wort meldeten mahnten, den Agendagedanken nicht aus den Augen zu verlieren. Sie forderten ein offenes Bekenntnis seitens des Gemeinderates und Stadtverwaltung zur Agenda 21. Alle wollten das offene Bürgerforum beibehalten. Sie bekannten auch, dass es Veränderung innerhalb der Agenda geben müsse, auch Erneuerung der Struktur – aber innerhalb der Agenda und nicht eine von außen diktierte Form. Es wurde auch der Verdacht geäußert, dass die Stadtverwaltung einen Prozess, der 1998 begonnen hatte, jetzt beendet will und das mit der Gründung eines Vereins. Diese lebhafte Diskussion legte einen starken Idealismus der einzelnen Agenda-Vertreter offen und war von einer  Aufbruchstimmung geprägt. Eine Vereinsgründung würde diesen Prozess zerstören. Ich kann dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung nur raten: Hände weg von der Agenda, gebt ihr eine faire Chance zur Erneuerung und das von innen heraus.

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